Warenkorb

Besuch Aus Tralien

Sind wir nicht alle ein bisschen Aus Tralien? Der Austauschschüler aus Australien benimmt sich wirklich seltsam: Er schläft lieber im Gartenteich als im Bett, schlingt das Hühnchen als Ganzes hinunter und seine Zähne sind irgendwie so spitz. In Martin Baltscheits neuem Buch geht es um die Frage: Wie fühlt es sich an, fremd zu sein? Der Clou: Dass der kleine Gast gar kein Junge, sondern ein Krokodil ist, wird zunächst nur in den Bilder klar!
Ein humorvoll-philosophisches Buch für die ganze Familie aus der Feder von Bestsellerautor Martin Baltscheit, modern und augenzwinkernd illustriert von Maria Karipidou.
Zum E-Book
Portrait
Maria Karipidou, geb. 1978 in Stuttgart, studierte Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim und schloss ihr Studium in Trier mit Kommunikationsdesign und dem Schwerpunkt Buchgestaltung & Illustration ab. Sie arbeitet in Karlsruhe im Atelier 'Remise 23' als freiberufliche Illustratorin für verschiedene Verlage im In- und Ausland.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Altersempfehlung 6 - 8
Erscheinungsdatum 23.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7915-0045-4
Verlag Dressler Cecilie
Maße (L/B/H) 23,8/16,7/1,7 cm
Gewicht 507 g
Auflage 1
Illustrator Maria Karipidou
Verkaufsrang 105434
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
12,99
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
4
1
1
1
0

Überambitioniert
von einer Kundin/einem Kunden aus Andernach am 22.11.2017

Die gutbetuchten schicken Eltern sind von ihrem verwöhnten Sohn Piet genervt, immer meckert er nur. Eine Auszeit in Australien, wo er zwei neue Sportarten, eine neue Sprache lernen und seine Eltern wieder schätzen lernen kann, scheint die perfekte Lösung. Dafür kommt mit dem Flug 0815 Dave aus Australien in die Familie. Dave hat... Die gutbetuchten schicken Eltern sind von ihrem verwöhnten Sohn Piet genervt, immer meckert er nur. Eine Auszeit in Australien, wo er zwei neue Sportarten, eine neue Sprache lernen und seine Eltern wieder schätzen lernen kann, scheint die perfekte Lösung. Dafür kommt mit dem Flug 0815 Dave aus Australien in die Familie. Dave hat eine komische grüne Haut und 72 spitze Zähne. Er liegt am liebsten im Teich, spricht nur ein Wort „Koi“ und hat ein verwesendes Huhn im Koffer, das er runterschlingt. Irgendwie scheint er nicht so recht zu passen. Das Baby liebt ihn jedoch und nennt ihn fröhlich „Bokodil“. Die Erwachsenen macht das dennoch nicht stutzig. Stattdessen geben sie ihr Bestes, damit er sich einlebt. Dabei lernt er auch den merkwürdigen Nachbarn kennen, ein Treffen mit Folgen. Bereits das Cover läßt vermuten, daß es sich bei Dave nicht um einen gewöhnlichen Austauschschüler handelt, aber daß man ein Krokodil für einen Jungen hält, ist schon ziemlich abwegig. Darüber hätten wir jedoch hinsehen können, aber schon der Einstieg war für die Kinder sehr befremdlich. Die Eltern haben keine Namen, heißen durchweg nun Mutter und Vater und sind von ihrem Sohn nur genervt. Als er endlich weg ist, beschäftigen sie sich nur mit ihren Handys und machen erstmal Wellness im Hotel. Die Eltern sind sehr distanziert und so baut auch der Leser keine richtige Bindung zu ihnen auf, zu Dave aber auch nicht. Seine Gedanken werden in krokogrün gedruckt, so daß sie deutlich als seine Gedanken gekennzeichnet sind. Beim Vorlesen führt dies allerdings zu Verwirrung. Ebenso verwirrend ist, daß relativ viel Englisch in diesem Buch für 6 - 8 Jährige abgedruckt ist. Teilweise mit der Übersetzung in den Fußnoten, teilweise aber auch als längere Passage in den Illustrationen ohne Übersetzung. Der Einstieg ist etwas abrupt und weckt wenig Neugier bei den Kindern. Als es dann auch noch etwas distanziert und seltsam weiterging, verloren sie schnell das Interesse. Für 6 Jährige ist die Schrift meines Erachtens zu klein und das Text/Bildverhältnis trotz der oft einseitigen Illustrationen ungünstig. Meine 8 Jährige Tochter konnte die recht ungewöhnlichen Fremdwörter für das Alter wie Zimmerservice, Cocktail und Massage lesen, aber für Leseanfänger doch eher ungeeignet. Dennoch fand ich das Buch stilistisch nicht ansprechend. Irgendwie fanden wir überhaupt nicht in die Geschichte hinein. Wahrscheinlich liegt es an der distanzierten Art die Geschichte zu erzählen, aber auch daran, daß das Buch nicht so recht zu wissen scheint, was es denn sein will. Groteske, Satire oder Abenteuergeschichte? Für Kinder sind die vielen sozialkritischen Themen aber dennoch zu abstrakt selbst am Beispiel von Dave kommt es einfach nicht kindgerecht rüber. Der Unsinn deutscher Bürokratie ist z.B. kein Thema für 6 – 8 Jährige, das interessiert sie einfach nicht. Schön an dem Buch sind die zahlreichen farbigen Illustrationen, bei denen ich aber bisweilen den Eindruck hatte, daß einige logische Lücken und eine unausgegorene Story von den bunten Bildern kaschiert werden sollen. Mit diesem Buch wurden wir leider überhaupt nicht war. Für uns ist es einfach an der Zielgruppe vorbei geschrieben, es will zu viel und verzettelt sich dabei. Ambitioniert aber leider das Ziel verfehlt. Auch wenn einige wirklich aktuelle Themen angesprochen wurden, konnte ich auch bei den Übertreibungen oder Persiflagen nicht grinsen, weil ich mich einfach zu sehr über die Schwächen geärgert habe und gleichzeitig gelangweilt, ich war echt froh, daß es doch recht kurz ist. Leider konnte uns das Buch überhaupt nicht überzeugen, aufgrund der amüsanten Illustrationen noch 2 von 5 Sternen.

Ein ganz besonderer Austauschschüler
von elafisch aus Rimbach am 30.10.2017

Inhalt: Piet reist als Austauschschüler nach Australien, dafür kommt Dave nach Deutschland zu seinen Eltern. Dave ist irgendwie anders, so fällt es den Eltern nicht leicht sich an ihn zu gewöhnen und sie wissen nicht recht wie sie mit ihm umgehen sollen. Also starten sie ihre Aktivitäten um irgendwie mit Dave eine Verbindung ... Inhalt: Piet reist als Austauschschüler nach Australien, dafür kommt Dave nach Deutschland zu seinen Eltern. Dave ist irgendwie anders, so fällt es den Eltern nicht leicht sich an ihn zu gewöhnen und sie wissen nicht recht wie sie mit ihm umgehen sollen. Also starten sie ihre Aktivitäten um irgendwie mit Dave eine Verbindung zu bekommen. Meinung: Das Thema des Buches, Integration und der Umgang mit Andersartigen, hat mir sehr gut gefallen. Kinder (und Erwachsene) können sich gar nicht früh und intensiv genug mit diesem Thema beschäftigen. Die Umsetzung allerdings ist Martin Baltscheit diesmal nicht so kindgerecht gelungen wie bei seinen anderen Büchern. Gerade der Anfang des Buches war für jüngere Kinder, das Buch wird ab 6 Jahren empfohlen, sehr schwer verständlich. Meinen beiden Töchtern hat das Buch nichtsdestotrotz gefallen, als ich sie aber gefragt habe, was die Geschichte vielleicht bedeuten könnte, haben sie mich nur mit großen Augen angeschaut. Für meinen Geschmack war für ein Kinderbuch auch viel zu viel Interpretation nötig, um den Sinn einiger Szenen zu verstehen. Das ist sehr schade, denn bisher liebten wir die kindgerechte Tiefgründigkeit von Herrn Baltscheits Büchern. Die Illustrationen sind jedoch wieder wirklich gut gelungen. Meine Töchter mussten sich immer erst alle Bilder genau betrachten, bevor sie sich hingelegt haben und ich vorlesen durfte. Fazit: Tolle Idee, für jüngere Kinder allerdings nicht ganz altersgerecht umgesetzt. Daher nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.

Schüleraustausch der besonderen Art
von mabuerele am 28.10.2017

„...So ein Fest hat sich noch niemand ausgedacht. So ein Fest ist ein Geschenk. Für mich. Ich bin willkommen. Ich bin eine Familie...“ Die Familie wartet auf die Nachricht von Piet. Er ist als Austauschschüler nach Australien gereist und müsste endlich seine Ankunft mitteilen. Als die Nachricht eintrifft, erfahren die Eltern ... „...So ein Fest hat sich noch niemand ausgedacht. So ein Fest ist ein Geschenk. Für mich. Ich bin willkommen. Ich bin eine Familie...“ Die Familie wartet auf die Nachricht von Piet. Er ist als Austauschschüler nach Australien gereist und müsste endlich seine Ankunft mitteilen. Als die Nachricht eintrifft, erfahren die Eltern auch, dass ihr Gast schon am Flughafen wartet. Doch Dave ist kein normaler Austauschschüler. Nur das Baby der Familie erkennt sofort, wer da angereist ist: ein Krokodil, das sich benimmt wie ein Junge. Der Autor hat ein tiefgründiges und abwechslungsreiches Kinderbuch zum Thema Integration geschrieben. Schwierig finde ich es, das Buch altersmäßig zuzuordnen. Am ehesten passt es meiner Meinung Mitte der Grundschulzeit, also ab 8 Jahre. Dave muss sich in der neuen Welt zurechtfinden. Der Autor erzählt nicht nur, wie die Eltern mit ihm umgehen und auf seine Besonderheiten reagieren, sondern lässt auch Nachbarn und Bekannte zu Wort kommen. Dadurch ergeben sich eine Vielzahl von Meinungen. Einige fordern, dass sich der Junge den hiesigen Begebenheiten anpassen muss. Vorreiter ist dabei der Schuldirektor, der das Thema Integration völlig falsch verstanden hat. Dann organisieren die Eltern eine Party, bei der sich jeder an Dave orientiert, sei es in der Kleidung oder im Verhalten. Daraus stammt obiges Zitat. Nun fühlt sich Dave angenommen. Der Schriftstil zeichnet sich durch seinen Abwechslungsreichtum aus. Der Kontakt zu Piet in Australien erfolgt über wenige SMS. Außerdem werden die Sätze und Gedanken jeder Person in einer anderen Schriftgröße oder Schriftfarbe wiedergegeben. Daves Farbe ist Grün. Die Worte des Babys sind kursiv gedruckt und die des Vaters fett. So weiß der Leser immer, mit wem er es gerade zu tun hat. Die Verständigung, die die Eltern anfangs in Englisch versuchen, wird sofort unter dem Text übersetzt. Natürlich gibt es auch das eine oder andere Fremdwort. Das halte ich aber in einem solchen Buch für legitim. Es gibt viele humorvolle Szenen. Insbesondere fällt mir dabei das Kapitel im Zoo ein. Die folgenden Zeilen zeigen, wie Dave das sieht: „...Ein dressierter Mensch in Gummistiefeln! Die Robben rufen und er bringt Futter!...“ Manche Sätze haben fast philosophische Charakter. Das betrifft insbesondere Piets Erkenntnisse nach der Rückkehr. Ich als Leser weiß sofort, dass Dave ein Krokodil ist, denn das vermitteln mir die farbigen und schön gestalteten Zeichnungen. Auch hier werden kleine, aber feine Nuancen gesetzt. So ist die Seite dunkelblau, wenn sich das Geschehen in der Nacht abspielt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Auf unterhaltsame Art wird hier ein schwieriges Thema für junge Leser aufgearbeitet. Es geht um die Frage, wie man mit jemand umgeht, der nicht ins altbekannte Schema passt. Sehr gut fand ich, dass die Eltern an einigen Stellen völlig neue Einsichten gewannen, so unter anderem wo es ums sogenannte deutsche Essen ging.