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Am Ende aller Zeiten

Ungekürzte Lesung

Wie weit würdest du gehen ... für die, die du liebst?

Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer weiß er nur eins: So kann es nicht weitergehen.

Als das Ende kommt, kommt es von oben: Asteroideneinschläge verwüsten die Britischen Inseln. Städte, Straßen, Internet – all das gehört plötzlich der Vergangenheit an. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Edgar wird von seiner Familie getrennt und vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er von Schottland nach Cornwall laufen, 500 Meilen durch ein sterbendes Land. Und er muss zu dem Mann werden, der er schon immer sein wollte.

Uve Teschner ist ein brillanter Erzähler und Spannungsspezialist. Seine Gänsehautstimme sorgt bei diesem Endzeitroman für genau die richtige, mitreißende Dosis an Adrenalin.
Portrait
Adrian J Walker wurde Mitte der 70er Jahre in einem Vorort von Sydney geboren, verbrachte aber einen guten Teil seiner Jugend in England. Er studierte in Leeds, arbeitete als Informatiker und lebt heute mit seiner Frau und zwei Kindern in London.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Uve Teschner
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 02.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783839815045
Genre Science Fiction
Verlag Argon
Originaltitel The End of the World Running Club
Auflage 1. Auflage
Spieldauer 748 Minuten
Übersetzer Nadine Püschel, Gesine Schröder
Hörbuch (MP3-CD)
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24,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
50 Bewertungen
Übersicht
17
15
16
2
0

Spannende Reise!
von einer Kundin/einem Kunden am 13.02.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es war eine spannende und interessante Reise, auf der man mitgenommen wird. Die geografische Lage wird gut und nicht zu oft und detailliert beschrieben. Wenn man sich dafür interessiert, kann man nachgucken, wo sich der Hauptcharakter gerade befindet, ohne, dass es zu viel wird. Es bleibt dem Leser selbst überlassen, ob er auf d... Es war eine spannende und interessante Reise, auf der man mitgenommen wird. Die geografische Lage wird gut und nicht zu oft und detailliert beschrieben. Wenn man sich dafür interessiert, kann man nachgucken, wo sich der Hauptcharakter gerade befindet, ohne, dass es zu viel wird. Es bleibt dem Leser selbst überlassen, ob er auf der Landkarte mitgeht oder nicht. Ich habe es getan :) ohne zu spoilern: das Ende finde ich richtig gut.

Realistische Postapokalypse
von NiWa am 02.02.2017

Dem unzufriedenen Edgar Hill geht sein Leben auf die Nerven. Er hat es mit seinen Mitte dreißig zum durchschnittlichen Angestellten, Vater der durchschnittlichen zwei Kinder und einem kleinen Häuschen gebracht. Grad als er sich eingestehen muss, dass er mehr vom Leben will, wird dem Idyll durch einen Meteoriteneinschlag ein uner... Dem unzufriedenen Edgar Hill geht sein Leben auf die Nerven. Er hat es mit seinen Mitte dreißig zum durchschnittlichen Angestellten, Vater der durchschnittlichen zwei Kinder und einem kleinen Häuschen gebracht. Grad als er sich eingestehen muss, dass er mehr vom Leben will, wird dem Idyll durch einen Meteoriteneinschlag ein unerwartetes Ende gesetzt und die Postapokalypse beginnt. Adrian J. Walker hat mit „Am Ende aller Zeiten“ einen realistischen postapokalyptischen Roman geschaffen. Die Welt ist durch die Asteroiden zerstört. Es gibt keine Infrastruktur, kein Internet, keine Kommunikationsmöglichkeiten. Städte und Dörfer sind ausgebrannt, die Leichen stapeln sich und mittendrin befindet sich Edgar, der einsehen muss, dass er wirklich kein guter Vater ist. Der realitätsnahe Entwurf des Weltuntergangs war düster und packend zugleich. Bei Ed rühren sich die Überlebensinstinkte und grad noch rechtzeitig entgehen er und seine Familie dem Inferno, das sich über die britischen Inseln legt. Dabei gibt es keinen unvermuteten Heldetum, keine geschönten Szenen, sondern nur das Ende der Welt, das wie ein Feuerball über die Landschaft fegt. Ed hat sich mit seiner Familie gerade noch rechtzeitig im Keller verschanzt. Schon bei diesen Eingangsszenen zeigt sich, dass Ed ein ganz normaler Kerl ist, der auf eine solche Situation absolut unvorbereitet ist. Genauso verhält es sich beim Verharren in der unterirdischen Zuflucht, weil diese Szenen meiner Meinung nach sehr authentisch beschrieben sind. Die Familie sitzt im Dunkeln, die Nerven liegen blank und man ist sich bewusst, dass das Wasser nicht mehr lange reichen wird … Nachdem die Apokalypse der Postapokalypse den Weg bereitet hat, wird Ed von seiner Familie getrennt und nun setzt er alles daran, sie wiederzusehen. Auch wenn 500 Meilen zwischen ihm, seiner Frau und den Kindern liegen. Protagonist Ed ist eher der bequeme Typ, der allzu gern jammernd mit beiden Händen in den Taschen in der Ecke steht. So war es vor der Apokalypse und so ist es eine Zeit lang auch danach, bis er merkt, dass er auf diese Weise niemals sein Ziel erreichen wird. Dieser Aspekt an Ed hat mir einerseits sehr gut gefallen, weil es sich dadurch um eine sehr realistische Figur handelt, andrerseits ist mir sein ewiges Lamentieren auf die Nerven gegangen, weil er ständig von seinen Kindern bzw. seiner Familie gesprochen hat, obwohl sie ihm davor nicht so wichtig erschienen ist. Nach und nach ist sein Leben im typischen Klischee verschwunden bis ihn das Ende der Welt wach gerüttelt hat. Ob er es wohl schafft, eine zweite Chance zu erhalten? In der Handlung blitzen die typischen postapokalyptischen Elemente auf, die man aus anderen Romanen des Genres kennt: eine Gruppe, die gemeinsam überleben will, machtgierige Führungspersönlichkeiten, die rasch zum Albtraum ihrer „Untertanen“ werden, Hunger, Kannibalismus und natürlich ein Ziel, das man kaum erreichen kann. Allesamt wurden diese Mittel genau im richtigen Maß eingesetzt und auch hier zeichnet sich der Autor dadurch aus, dass er nicht übertrieben hat. Zum Ende hin darf es natürlich ein bisschen heroisch sein, wobei Adrian J. Walker meiner Meinung nach auch hier einen guten Weg gefunden hat. Es lässt einen ein bisschen traurig, melancholisch und dennoch voller Hoffnung zurück und man fragt sich, wie es Ed letztendlich am Ende aller Zeiten ergangen ist. Insgesamt ist es ein ruhiger, postapokalyptischer Roman, der besonders durch den Protagonisten und die Wirklichkeitsnähe besticht und auf jeden Fall recht gut zu hören ist.

Wish upon a star ...
von Sabrina K. am 05.11.2016
Bewertet: Einband: Paperback

Edgar Hill hadert mit seinem Leben. Er ist Mitte dreißig, Familienvater, besitzt ein Eigenheim und einen Bierbauch. Er will aus dem Trott ausbrechen. Als die Chance dazu kommt, präsentiert sie sich anders, als gedacht. Ein Asteroidenschauer verwüstet Schottland und die restliche Welt. Um seine Familie wiederzusehen muss er sich ... Edgar Hill hadert mit seinem Leben. Er ist Mitte dreißig, Familienvater, besitzt ein Eigenheim und einen Bierbauch. Er will aus dem Trott ausbrechen. Als die Chance dazu kommt, präsentiert sie sich anders, als gedacht. Ein Asteroidenschauer verwüstet Schottland und die restliche Welt. Um seine Familie wiederzusehen muss er sich zu Fuß auf den Weg nach Süden machen und zu einem anderen Mann werden. Die Handlung des Buches hat mich schon beim Lesen des Klappentextes angesprochen. Die Welt geht durch einen Asteroidenschauer unter? Chaos, Untergang und das schlechteste im Menschen? Genau mein Genre. Als ich dann die Chance hatte, es zu lesen, habe ich nicht gezögert. Und ich wurde nicht enttäuscht. Allein, dass der Schauplatz Schottland ist und einmal nicht New York, finde ich sehr erfrischend. Schlecht ist nur, dass wir nun wohl auch die Britische Insel auf die „Liste der unsicheren Plätze in Film und Fernsehen“ aufnehmen müssen … Spaß beiseite. Auch der Verlauf der Story präsentiert sich äußerst spannend und glaubwürdig. Edgars Reise und seine Anstrengung, zu seiner Familie zu kommen, hat mich gepackt und mitgenommen. Das Ende hat mich einerseits unruhig zurückgelassen. Andererseits finde ich es stilistisch sehr gelungen und mutig. Mein einziger negativer Kritikpunkt ist Edgars Charakter. Er ist mir nie wirklich nahe gekommen und ich habe keine Beziehung zu ihm aufbauen können. Allerdings vermute ich, dass das eher an mir selbst liegt, denn er erinnert mich an jemanden, den ich vergessen möchte. Von daher ist es vielleicht gar nicht negativ, wenn er so gut dargestellt ist, dass er bei mir Ablehnung auslöst. Alles hat zwei Seiten. „Am Ende aller Zeiten“ hat mich gut unterhalten und auch nachdenklich gemacht. Katastrophen bringen das Beste oder das Schlechteste in den Menschen zum Vorschein. Edgar gehört glücklicherweise zu ersterem.