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Abaddons Tor

Roman

The Expanse Band 3

Die Menschheit hat das Sonnensystem kolonisiert. Auf dem Mond, dem Mars, im Asteroidengürtel und noch darüber hinaus gibt es Stationen und werden Rohstoffe abgebaut. Doch die Sterne sind den Menschen bisher verwehrt geblieben. Als James Holden, Kapitän eines kleinen Minenschiffs, ein havariertes Schiff aufbringt, ahnt er nicht, welch gefährliches Geheimnis er in Händen hält – ein Geheimnis, das die Zukunft der ganzen menschlichen Zivilisation für immer verändern wird.

Portrait
Hinter dem Pseudonym James Corey verbergen sich die beiden Autoren Daniel James Abraham und Ty Corey Franck. Beide schreiben auch unter ihrem eigenen Namen Romane und leben in New Mexico. Mit ihrer erfolgreichen gemeinsamen Science-Fiction-Serie THE EXPANSE haben sie sich weltweit in die Herzen von Lesern und Kritikern gleichermaßen geschrieben.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 640
Erscheinungsdatum 13.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31803-8
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/4,5 cm
Gewicht 448 g
Originaltitel The Expanse Series - Abaddon's Gate Book 3
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Jürgen Langowski
Verkaufsrang 19901
Buch (Taschenbuch)
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9,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 30.06.2016
Bewertet: anderes Format

Der dritte Teil setzt dort an, wo der Cliffhanger des zweiten uns zurückließ und steht dann diesem in nichts nach. Wieder mag es nichts für ungeduldige Leser sein, aber es lohnt!

Todesengel kommen ungelegen
von MR.Devilappe aus Minden am 02.01.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das ist, im Vergleich zu „Leviathan erwacht“ und „Calibans Krieg“, auch gleich die große Neuerung im Expanse-Universum: Der Schauplatz wird in den Raum außerhalb unseres Sonnensystems verlagert. Wohin genau bleibt dabei ein Geheimnis, ist aber zunächst nicht weiter relevant. Zwei, drei Fragen nach den Erzeugern des Protomoleküls... Das ist, im Vergleich zu „Leviathan erwacht“ und „Calibans Krieg“, auch gleich die große Neuerung im Expanse-Universum: Der Schauplatz wird in den Raum außerhalb unseres Sonnensystems verlagert. Wohin genau bleibt dabei ein Geheimnis, ist aber zunächst nicht weiter relevant. Zwei, drei Fragen nach den Erzeugern des Protomoleküls werden an diesem Ort von einer verwaisten Alien-Station mit schier unvorstellbaren technischen Möglichkeiten beantwortet, aber mindestens ebenso viele neu gestellt. Auch in „Abbadons Tor“ greifen Abraham und Franck auf die bewährte Erzählstruktur zurück: Neben unserem alten Bekannten Jim Holden erzählen die Attentäterin Melba Koh, die Geistliche Anna und APO-Mann Bull. Interessant und auf den ersten Blick nicht passend erscheint die Geistliche, die sich allerdings nicht nur durchzusetzen vermag, sondern obendrein „Abbadons Tor“ um die ein oder andere interessante philosophische Idee rund um die Existenz von Aliens erweitert. Neben der bei Corey üblichen Aufteilung der Handlung auf eine politische und eine Action-Ebene ist es hier gerade die Intrige Melba Kohs, die sich gegen Holden richtet, die die Spannung kontinuierlich aufrecht erhält – zumindest bis zu dem Punkt, an dem die vollautomatische außerirdische Station ins Spiel kommt. Als die beschließt, in den fremden Schiffen eine Gefahr zu sehen (und hier erklärt sich der Titel: Abbadon ist in der Offenbarung des Johannes der nicht ganz unproblematische Engel der Vernichtung), kommt es auf allen Raumern zur Katastrophe, und die Menschen müssen versuchen, entgegen aller politischer Überzeugungen zusammenzuarbeiten, um den Weg nach Hause anzutreten. Klar, dass das nicht jedem verbissenen Hardliner gefällt. Das größte Problem ist also nicht das außerirdische Molekül, sondern – wie immer – die Menschheit selbst, die es gerade mal so schafft, zusammenzuhalten, wenn es ernst wird. Keine neue Botschaft, die Franck und Abraham hier verkünden, aber vorgebracht in einer Story, die dafür sorgt, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.