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Nasses Bett? Hilfe für Kinder, die nachts einnässen

Ein nasses Bett ist eine höchst unangenehme Sache: Es macht Arbeit und sorgt für schlechte Laune. Somit wünscht sich jeder, das Problem endlich loszuwerden.
Obwohl Bettnässen eine behandlungswürdige Krankheit ist, fällt es meist schwer, darüber zu reden. Kloprobleme können ziemlich peinlich sein. Sowohl für die betroffenen Jungen und Mädchen als auch für ihre Eltern.
Damit sich das ändert, gibt es dieses Buch. Kinder und ihre Eltern erfahren, wie sie das Problem mit dem nassen Bett günstig beeinflussen können. Die Mit-Mach-Seiten laden Jungen und Mädchen dazu ein, sich selbst zu Wort zu melden und neue Ideen zu entwickeln. Sachinformationen für Eltern helfen darüber hinaus, einen umfassenden Überblick zum Thema Bettnässen zu erhalten.
Professionelle HelferInnen unterstützt „Nasses Bett?“ dabei, Enuresis im psychologischen, psychotherapeutischen und ärztlichen Kontext zu thematisieren.
Portrait
Mag. Sigrun Eder ist Klinische und Gesundheitspsychologin, Systemische Familientherapeutin sowie Redakteurin. Sie ist Begründerin und Hauptautorin der „SOWAS!“-Reihe und seit 2008 an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Christian Doppler-Klinik und dem Universitätsinstitut für Klinische Psychologie der PMU an den Salzburger Landeskliniken tätig.
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Dr. med. Elisabeth Marte ist Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ärztin für Allgemeinmedizin, eingetragene Psychotherapeutin für Systemische Familientherapie und hat das ÖAK Diplom für Homöopathie. Sie arbeitet in den Salzburger Landeskliniken an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Christian-Doppler-Klinik.
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Dipl. Des. (FH) Hedda Christians ist Illustratorin und Grafikerin und hat an der Fachhochschule Hildes¬heim Grafik-Design studiert. Sie arbeitet für verschiedene Kunden in den Sparten Werbung, PR, Verlag und Musik.
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  • Blumen gießen * Hell und freundlich leuchten die Blüten der Blumen. Nino schlendert einen schmalen, erdigen Wiesenweg entlang und lässt die zarten Blumenköpfe durch seine Finger gleiten.
    Die Wiese ist voller Leben, es summt, wuselt und raschelt. Die Sonne kitzelt angenehm auf seiner Haut, und Nino fühlt sich durchwärmt und glücklich.
    Plötzlich merkt er, dass vor ihm die Blüten verdorren und ihre Köpfe hängen lassen. Es ist bedrohlich leise und die Wiese ist braun und trocken.
    Da hört Nino schon eine helle Stimme. Er dreht sich um, sieht aber niemanden. Doch dann zupft etwas lästig an seinem Hosenbein, und Nino entdeckt ein kleines, grün gekleidetes Männchen. Es versucht unter Ächzen und Schnaufen eine riesige Gießkanne hochzuheben. Leider vergeblich.
    Dann hält das Männchen inne und sagt: „Nino, hilf mir bitte beim Gießen! Ohne Wasser kann die Blumenwiese nicht gerettet werden.“
    Nino hebt die schwere bis an den Rand gefüllte Gießkanne hoch, und in einem mächtigen Schwall entleert sich das Wasser über die durstige Wiese. Erleichterung und Stolz erfüllen Nino. Er hat es geschafft, die Wiese ist gerettet! Das seltsame Männlein nickt ihm anerkennend zu.
    Auf einmal drängt sich ein unangenehm vertrauter Geruch in seinen Traum. Nino will aber nicht loslassen von seinem momentanen Glücksgefühl. Er will nicht bemerken, was er bereits weiß: Nicht die Wiese, sondern sein Bett und sein Schlafanzug sind nass. Und zwar durch und durch.
    Dabei war Nino so überzeugt davon gewesen, Gutes zu tun!
    Nino ist zornig. Wie ungerecht es doch ist, dass ausgerechnet ihm dieses peinliche Missgeschick immer wieder passieren muss! Er hat überhaupt keine Lust, jetzt aufzustehen und das Bett neu zu beziehen. Wo er doch so müde ist. Und wenn er auf der Suche nach frischem Bettzeug in den Schränken herumkramt, werden wieder alle munter – auch wenn sie sich schlafend stellen.
    „Was ist, wenn ich einfach ruhig liegen bleibe? Vielleicht könnte ich sogar weiterschlafen?“, fragt sich Nino.
    Doch der Plan gelingt nicht. Seine Gedanken kreisen wild umher und streiten sich: Soll er die mühsame Prozedur des Saubermachens gleich hinter sich bringen, oder wäre es bequemer, das Ganze bis morgen hinauszuschieben?
    Seufzend quält Nino sich schließlich auf. Dem warmen Bett entstiegen, klebt seine Pyjamahose umso unangenehmer am Körper und wird ohne Bettdecke schnell kalt. Mühsam streift er das eklige Ding ab und holt aus seiner Schranklade eine trockene Hose hervor.
    Dann angelt er sich frisch duftendes Bettzeug aus dem Kleiderkasten.
    Schnaufend wechselt Nino Bettüberzug und Leintuch. Auch die Bettdecke ist heute wieder mal klitschnass und muss im Keller in die Waschmaschine gestopft werden.
    Morgen Mittag, wenn er aus der Schule kommt, werden die Sachen auf der Wäscheleine zum Trocknen hängen, und Mama wird ihren traurigen Blick aufsetzen.
  • Hallo du! 7
    Blumen gießen 9
    Ninos Traumlied 14
    Gewusst wie! 16
    Alles über das kleine Geschäft und das nasse Bett 17
    Mit-Mach-Seiten für Kinder und Jugendliche 35
    Dein Pipikalender 36
    Wie pieselst du am liebsten? 38
    Welcher Pieseltyp bist du? 39
    Wie sieht dein Pipi aus? 40
    Was trinkst du? 41
    Wie fühlst du dich? 42
    Was stört dich am meisten? 43
    Was bekümmert dich besonders? 44
    Was denkst du? 45
    Wie oft hast du ein trockenes Bett? 46
    Was hast du bereits unternommen? 47
    Wie wäre ein trockenes Bett? 48
    Welche Hürden sind zu überwinden? 49
    Welche Fähigkeiten könnten dir helfen? 50
    Welche Fähigkeiten anderer könnten dir helfen? 50
    Sachinformationen für Eltern 51
    Wann kann ein Kind nachts trocken sein? 52
    Wann spricht man von nächtlichem Einnässen? 53
    Welche Erscheinungsformen des nächtlichen Einnässens gibt es? 53
    Welche Formen der funktionellen Harninkontinenz gibt es? 54
    Ist nächtliches Einnässen eine Krankheit? 57
    Wie viele Kinder sind betroffen? 57
    Welche Ursachen sind bekannt? 57
    Ursache: Vererbung 57
    Ursache: Aufwachstörung 58
    Ursache: Unzureichende Unterdrückung des Blasenentleerungsreflexes 58
    Ursache: Mangelnder Anstieg von ADH in der Nacht 58
    Ursache: Psychosoziale Faktoren 58
    Ursache: Ungünstige Trinkgewohnheiten 58
    Ursache: Motorische Entwicklungsunreife 59
    Wann und wozu soll ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden? 59
    Wie können sich Eltern darauf vorbereiten? 59
    Was geschieht beim Arzt/bei der Ärztin? 60
    Teil 1: Krankheitsgeschichte erfragen 60
    Teil 2: Blasentagebuch erklären und führen lassen 64
    Teil 3: Körperliche Untersuchung durchführen 64
    Teil 4: Urin untersuchen 65
    Teil 5: Ultraschalluntersuchung 65
    Welches Behandlungsziel wird angestrebt? 66
    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? 66
    Intervention: Basistherapie 66
    Intervention: Alarmtherapie 67
    Intervention: Medikamentöse Behandlung 68
    Intervention: Psychotherapie 69
    Intervention: Psychologische Beratung und Behandlung 69
    Intervention: Laserakupunktur 69
    Intervention: Hypnotherapie 69
    Intervention: Homöopathie 69
    Intervention: Ergotherapie 70
    Intervention: Physiotherapie 70
    Intervention: Osteopathie 70
    Intervention: Pädagogische Praxis für Kindesentwicklung (PäPKI) 70
    12 Tipps, die den Alltag erleichtern 71
    1. Loben Sie richtig 71
    2. Bleiben Sie gelassen 71
    3. Organisieren Sie sich gut 71
    4. Lassen Sie Ihr Kind mithelfen 71
    5. Saughosen können entlasten 71
    6. Achten Sie auf die Zeit 72
    7. Verbünden Sie sich gegen das Problem 72
    8. Gemeinsames Schimpfen erleichtert 72
    9. Halten Sie sich an die Fakten 72
    10. Sie alle sind SpezialistInnen 72
    11. Sprechen Sie darüber 72
    12. Fragen Sie um Hilfe 72
    Was ist, wenn …? 73
    … mein Kind aus Scham beim Arzt/bei der Ärztin schweigt? 73
    … mein Kind die Psychotherapie/psychologische Behandlung verweigert? 73
    … mein Kind die nassen Sachen versteckt? 73
    … mein Kind ausschließlich zu Hause einnässt? 73
    … das Einnässen einfach nicht besser wird? 73
    Sachinformationen für PsychologInnen und PsychotherapeutInnen 74
    Hartnäckige Probleme 74
    Kompetenzen entdecken 74
    Klarheit schaffen 74
    Sackgassen meiden 75
    Schrittweise vorwärts 75
    Veränderungswunsch und Entschlossenheit 76
    Sich an kleinen Veränderungen erfreuen 76
    Externalisierende Elemente 77
    Muster erkennen 77
    Ausnahmen erinnern 78
    Paradoxe Elemente 78
    Veränderungsprojekt entwickeln 78
    Ressourcenorientierung 79
    Bewährtes fortsetzen 79
    Rückfälle umdeuten 79
    Effekte des Problems 80
    Haltung gegenüber dem Problem 80
    Bewährte hypnotherapeutische Elemente 80
    Die Blase beauftragen 80
    Urinstrahl-Stopp-Geschichte 80
    Glossar 81
    Weiterführende Informationen 84
    Ansprechpartner 84
    Literatur 84
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 88
Altersempfehlung 8 - 12
Erscheinungsdatum 04.12.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-902943-21-7
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 19/17,2/1 cm
Gewicht 151 g
Abbildungen mit 12 Farbabbildungen
Auflage 2. Auflage
Illustrator Hedda Christians
Buch (Taschenbuch)
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19,90
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