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Pauline purzelt wieder - Hilfe für übergewichtige Kinder und ihre Eltern

Band 4 der Reihe "SOWAS!"

Eine schwere Schultasche belastet den Rücken, erschwert das Bücken, Laufen und Springen, auch ist sie auf die Dauer unangenehm zu tragen. Überschüssige Kilos hingegen müssen Kinder oft jahrelang mit sich herumschleppen. Verletzende Kommentare, Ausgrenzung und die späteren Folgeschäden machen Übergewicht zu einem massiven Problem, das vor allem zu Lasten des kindlichen Wohlbefindens geht.
Im Kindersachbuch "Pauline purzelt wieder - Hilfe für übergewichtige Kinder und ihre Eltern" werden ursächliche und aufrechterhaltende Bedingungen für Übergewicht anschaulich vermittelt und aufgezeigt, wie Kinder ihr Ess-Bewegungs-Problem positiv beeinflussen können. Ergänzend gibt es viele Mit-Mach-Seiten zu den Themen Essverhalten, Erscheinungsbild, Fähigkeiten, Ziele und Messung der Erfolge. Eltern wiederum erfahren den Unterschied zwischen Übergewicht und Adipositas, welche Gesundheitsrisiken bestehen und wie sie ihr Kind bei der Erreichung seines Wohlfühlgewichtes optimal unterstützen können.

// Suchwörter: dickes Kind, Übergewicht, Adipositas, Fettleibigkeit, übergewichtig, übergewichtige Kinder, Abnehmen, morbide Adipositas, Folgeerkrankungen, dicke Kinder, Essverhalten, Ernährungsverhalten, Wohlfühlgewicht, Diät, Diäthalten, vollwertige Ernährung, Rezepte, überschüssige Kilos, Ausgrenzung, Folgeschäden, ursächliche und aufrechterhaltende Bedingungen für Übergewicht, Essproblem, Bewegungsproblem, Erscheinungsbild, Körperbild, Gesundheitsrisiko, Freude am Sport, gesünder essen, Ernährung, Nahrung, Körpergewicht, Schuldgefühle, Disposition, BMI, Perzentilkurve, Entstehung von Übergewicht, Vollwertkost, orthopädische Komplikationen, Störungen im Sexualhormon Haushalt, Portionsmenge, Nahrungsenergie, Jojo-Effekt, Fitnessgrad, Gallenblasenerkrankungen, Gefäßveränderungen, gestörte Gluckosetoleranz, Essstörung, ErnährungsexpertInnen, Fettleber, Fehlernährung, pädiatrische Erkrankung, Energieverbrennung, Energieaufnahme, Diabetes mellitus Typ II, Bluthochdruck, Blutzuckerspiegel, depressive Verstimmung, Bewegungsziele.
Portrait
Mag. Sigrun Eder ist Klinische und Gesundheitspsychologin, Systemische Therapeutin sowie Redakteurin. Sie ist Begründerin und Hauptautorin der „SOWAS!“-Reihe und seit 2008 an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Christian Doppler-Klinik und dem Universitätsinstitut für Klinische Psychologie der PMU an den Salzburger Landeskliniken tätig. ***
Dr. med. Anna Maria Cavini, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde sowie Adipositas- und Neurodermitis-Trainerin mit den Forschungsschwerpunkten Übergewicht und Sportmedizin. Sie ist Initiatorin und Leiterin des Adipositas-Präventionsprogrammes „down&up“ und im Klinikum Klagenfurt am Wörthersee tätig. ***
Jakob Möhring zeichnet und erfindet Figuren und Geschichten, bemalt Wände in Kinderkrankenhäusern. Er lebt und arbeitet in Berlin.
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  • „Schaut euch die mal an“, tönt es aus der anderen Ecke. „So viele Speckrollen! Die müsste ja ganz von alleine kugeln!“
    Pauline hört nur die Stimme, doch sie weiß, wer so gemein zu ihr ist. Sie probiert erneut, einen Purzelbaum zu schlagen. „Mist!“, denkt sie sich, als er wieder nicht so gut gelungen ist. Pauline kann die blöden Sprüche nicht mehr überhören und läuft schluchzend aus dem Turnsaal hinaus in die Mädchen-Toilette. Sie zerrt am Toilettenpapier und drückt es auf die tränennassen Augen. Dann auf den Mund. Die anderen sollen nicht hören, wie laut sie weint.
    Kaum hat sich Pauline ein wenig beruhigt, fällt ihr die schlechte Note vom gestrigen Aufsatz in Deutsch ein. Sie muss wieder heftig weinen, denn es ist nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass sie ihren Eltern schlechte Nachrichten aus der Schule überbringen muss. Irgendwann schafft es Pauline, die Tränen versiegen zu lassen, die verquollenen Augen mit Wasser zu kühlen und wieder in den Turnsaal zurückzukehren. Dort spielen die anderen fröhlich Ball. Scheinbar hat sie niemand vermisst. Sie fühlt sich ganz ausgeschlossen, weil sie nicht mit ihnen lachen kann.
    Pauline hat keine Lust, die Mittagspause mit ihren gemeinen Mitschülern zu verbringen. Deshalb geht sie nicht wie alle anderen in die Schulkantine, sondern zum Imbissstand ums Eck.
    Dort bestellt sie sich eine große Portion Pommes rot-weiß und eine Cola. Nach jedem in Ketchup und Mayonnaise getunkten Pommes, das in ihren Mund wandert, fühlt sich Pauline ein wenig besser. Als sie das letzte verdrückt hat, wischt sie ihre fettigen Hände in eine karierte Serviette. Doch weil sie noch nicht satt ist, genehmigt sie sich zusätzlich eine Bratwurst. Auf dem Rückweg in die Schule holt sie sich vom Bäcker eine Nussschnecke. Lecker, Süßes! Da tun die Beleidigungen der Klassenkameraden schon nicht mehr ganz so weh.
    Zuhause ist es mucksmäuschenstill. Paulines Eltern sind wie immer noch bei der Arbeit. Pauline genießt die Ruhe vor dem Sturm. Das komische Gefühl im Bauch sagt ihr, dass es abends wegen ihrer schlechten Note Zoff geben wird. Sie ist sich jetzt schon sicher, dass sie nach der Strafpredigt ihres Vaters keinen Bissen mehr runter kriegt. Deshalb schaut Pauline, was der Gefrierschrank zu bieten hat. Zwischen Pizza, Fleischbällchen, Pommes, Kroketten und Teigtaschen findet sie eine Lasagne zum Aufwärmen in der Mikrowelle. Als es „bing“ macht, rinnt Pauline bereits das Wasser im Mund zusammen, so sehr freut sie sich auf ihr vorzeitiges Abendessen. Damit die Lasagne saftiger schmeckt, reibt sie reichlich Parmesan darüber. Der Teller gleicht einer Schneelandschaft!
    Auf der Couch vor dem Fernseher sitzend, balanciert sie die aufgewärmte Lasagne auf ihrem Schoß. In der einen Hand hält sie die Gabel, in der anderen die Fernbedienung. Die Sonne versucht mit ihren warmen Strahlen Pauline aus dem Haus zu locken. Das Essen und das viele Umschalten machen Pauline aber schläfrig. Und zum Spielen im Freien ist sowieso niemand da.
  • LIEBE KINDER, LIEBE ELTERN! 6
    PAULINE PURZELT WIEDER 7
    Gewusst wie! 14
    DIE TAPFERE PAULINE 15
    DAS PROBLEM MIT DEM ÜBERGEWICHT: INFORMATIONEN FÜR DICH 20
    Weshalb ist Wohlbefinden sehr wichtig? 20
    Welche Ess-Probleme können Kinder haben? 21
    Wie bekommen Kinder ein Ess-Problem? 22
    Hast du ein Ess-Bewegungs-Problem? 25
    Welche Schwierigkeiten bringt ein Ess-Bewegungs-Problem mit sich? 27
    Willst du etwas gegen dein Ess-Bewegungs-Problem tun? 30
    Welche Fähigkeiten und Strategien helfen dir, dein Ziel zu erreichen? 31
    Wie nimmst du an Körpergewicht zu? 33
    Wie nimmst du an Körpergewicht ab? 38
    Warum sollst du langsam abnehmen? 39
    Warum schmeckt bestimmtes Essen besser als anderes? 40
    Welches Essen macht träge, munter oder hebt die Laune? 41
    Warum ist Hunger etwas anderes als Appetit? 42
    Wovon sollst du wie viel essen? 43
    Was tust du, wenn sich das Ess-Bewegungs-Problem meldet? 45
    Wie kannst du dich entspannen? 47
    Warum sollst du mit deinem Ess-Bewegungs-Problem zum Arzt? 48
    Wobei kann ein Psychologe oder ein Psychotherapeut helfen? 50
    Antworten zu den Fragen auf Seite 14 52
    MIT-MACH-SEITEN FÜR KINDER 53
    Was musst du dir alles anhören? 54
    Wie fühlst du dich? 55
    Wie bist du zu deinem Ess-Bewegungs-Problem gekommen? 56
    Was und wie viel isst du? 57
    Was schmeckt dir besonders gut? 58
    Welcher Ess-Typ bist du? 60
    Wie findest du deine Essgewohnheiten? 61
    Wie kannst du gesünder essen? 62
    Wenn du in den Spiegel blickst ... 64
    Bei welchen Freizeitbeschäftigungen bewegst du dich? 66
    Wie kannst du mehr Grün in dein Leben bringen? 67
    Was nimmst du dir vor? 68
    Welche Erfolge begleiten dich? 69
    Du hast dich entschieden ... 70
    SACHINFORMATIONEN FÜR ELTERN 71
    Wie werden Ess- und Ernährungsverhalten erlernt? 71
    Welche Ernährungsfehler sind zu vermeiden? 72
    Welche Ernährung benötigen Kinder? 72
    Welche Ernährungsempfehlungen sind zu beachten? 74
    Ab welchem Gewicht ist ein Kind übergewichtig oder adipös? 75
    Wie entwickelt sich eine Adipositas? 76
    Welche gesundheitlichen Schäden können später auftreten? 78
    Welche psychosozialen Auswirkungen bestehen? 80
    Welche Haltung der Eltern ist hilfreich? 80
    Wie können Eltern ihre Kinder optimal unterstützen? 81
    Wieso ist Bewegung bedeutend? 84
    Woran merken Eltern Erfolge? 85
    Zusammenfassung: Was ist aus kinderärztlicher Sicht wichtig? 86
    Zusammenfassung: Was ist aus psychologischer Sicht wichtig? 87
    GLOSSAR 88
    ANSPRECHPARTNER 91
    Literatur 91
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 92
Altersempfehlung 8 - 12
Erscheinungsdatum 01.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-902647-78-8
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 19,3/16,9/1 cm
Gewicht 154 g
Abbildungen mit 20 Farbabbildungen
Auflage 2
Illustrator Jakob Möhring
Buch (Taschenbuch)
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19,90
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