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Naturerlebnisse in der Wahner Heide und Umgebung

Fotografiert von Georg Blum

Der vorliegende Bildband zeigt Fotos von Landschaften, Lichtstimmungen sowie Pflanzen und Tieren in ihren entsprechenden Lebensräumen in der ganzen Wahner Heide und ihren Randgebieten, zum Beispiel Rösrath. Dazu die Aggerauenwälder sowie die Aggerauen bei Lohmar und Troisdorf, von dort ebenfalls die Siegaue mit
Auwald und den Sieglarer See. Vom Gebiet der Kreisstadt Siegburg werden der Trerichsweiher, die Stallberger Fischteiche und der naturnahe Wald am „Natursteig Sieg“ vorgestellt.
Portrait
Der Autor fotografiert gemeinsam mit seiner Frau seit über fünf Jahrzehnten in der Natur. Dabei entstanden in den letzten Jahren umfangreiche Diavorträge, mit denen der Diplomingenieur in der Öffentlichkeit für die Belange der Natur wirbt.
In der unmittelbaren Umgebung seines Wohnortes hat der Naturfotograf die besten Möglichkeiten, gutes Bildmaterial zu erarbeiten, da die Fotoziele zu jeder Zeit und Gelegenheit schnell ereichbar sind. Dabei ist eine Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden oft unabdingbar. So ermöglichte beispielsweise die Kooperation mit dem Bundesforstamt Wahnerheide bei Altenrath ungewöhnlich gute Gelegenheiten
zur Wildfotografie.
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  • Vorwort

    Wenn in Lohmar – oder auch anderswo – bei einem Dia-Vortrag das Veranstaltungslokal bis auf den letzten Platz gefüllt ist, dann findet dort eine naturfotografische Vorführung von Georg Blum statt. Assistiert von seiner Ehefrau Irene, zeigt er faszinierende Bilder aus allen Bereichen der Natur, die der Zuschauer in freier Wildbahn so niemals zu sehen bekommt.

    Aufgewachsen auf der waldreichen Pützerau in Lohmar, beschäftigt sich Georg Blum schon seit seiner Jugend in den 1950er Jahren – zuerst mit einer ganz einfachen Kamera – mit der Naturfotografie, die dann, mit Schwerpunkt Tierfotografie, zu seinem Hobby wurde.

    Unabhängig von ihm hatte auch schon früh Irene Henseler aus Lohmar, die später seine Ehefrau wurde, das gleiche Hobby. So addierten sich, nachdem sich beide kennengelernt hatten, Kenntnisse und Erfahrung in
    das gemeinsame Interessengebiet der Naturfotografie.

    Georg Blum erwarb auf dem zweiten Bildungsweg die Fachschulreife. Kurz nach der Heirat, noch während seines Ingenieur-Studiums, überraschte ihn seine Frau mit einer Edixa-Spiegelreflexkamera mit passendem Novoflex-Schnellschussobjektiv, welches damals das „non plus ultra“ der Tierfotografie war.

    Anfangs machte er ausschließlich Schwarz-Weiß-Fotos. Etwa ab 1965, als man die Belichtung durch das Objektiv messen konnte, stellte er auf Farbdias im Kleinbildformat um.

    Die Tierfotografie blieb zwar immer das bevorzugte „Thema“, aber die dazugehörigen Lebensräume, Landschaften und Pflanzen wurden zu­nehmend interessanter.

    Georg und Irene Blum verbrachten und verbringen heute noch ihre gesamte Freizeit mit der Naturfotografie und der Archivierung und Aufarbeitung der Fotos für ihre Vorführungen. Ein Fernsehgerät haben die Blums niemals gehabt: „Da haben wir keine Zeit für und wollen uns auch nicht von diesem Medium manipulieren lassen“, sagt Georg Blum.

    Ihr Zuhause ist der Wald, sind die Flußauen, Moore und Teiche, wo sie um optimale Fotos „schießen“ zu können die Gewohnheiten der Tiere studieren. Auch an das Klicken der Kamera müssen sie die Tiere gewöhnen. Georg Blum sagte: „An den größten Krach, wie Flugzeug- und Autogeräusche sind die Tiere gewöhnt, hören sie jedoch das leiseste ungewohnte Geräusch, wie das Klicken meiner Kamera, dann werden sie misstrauisch und ‚wechseln wieder ein’, wie man in der Jägersprache sagt, das heißt, sie verziehen sich wieder ins Gebüsch.“ So sagt er auch, dass Hirsche eigentlich nur für die Brunft leben und bevorzugt das fressen, was für den Aufbau ihres Geweihs am besten ist.
    So sind die Blums immer erfahrener geworden, haben sich die Jäger­sprache angeeignet und arbeiten eng mit den Förstern, Jägern und Behörden zusammen. Ihre Ausrüstung und Technik haben sie stetig optimiert und bis auf das lange „Ansitzen“, das Georg Blum alleine absolviert, machen sie alles gemeinsam – welch ein Glücksfall für die Verwirklichung eines leidenschaftlichen Hobbys.

    Georg und Irene Blum fotografieren nicht nur in der heimischen Natur. Jeweils zu allen vier Jahreszeiten sind sie auch in den Elbauen, im Ems­land, in Eifel und Siebengebirge, in der ehemaligen DDR, am Kaiserstuhl, in Frankreich und anderswo unterwegs. Was 1992 mit Vorführungen über die Wahner Heide begann, umfasst heute ein Repertoire von fast zwanzig Diavorträgen.
    Heute arbeitet Georg Blum unter anderem mit einer Nikon F4s-Spiegel­reflexkamera. Mit einem 2-fach-Konverter, einem 1,4-fach-Konverter, einem 14 mm-Zwischenring und einem 800 mm-Objektiv erreicht er eine Brennweite von 2.240 mm. Damit kann er – wenn es nicht anders möglich ist – auf einer Entfernung von ca. 280 Metern „seine“ Hirsche ganz natürlich ins Bild setzen. Diese Kombination ist ein Novum und in der Fachwelt un­gewöhnlich. Aber, wie man bei einigen Fotos in diesem Buch sehen kann, sind damit außergewöhnliche Bilder entstanden.

    Der vorliegende Bildband liefert einen Querschnitt aus dem umfangreichen Schaffen des Naturfotografen Georg Blum in den heimischen Biotopen. In der Wahner Heide und Umgebung sind faszinierende Fotos von ihm entstanden. Sie nehmen den Betrachter mit hinaus in die Wildnis vor unserer Tür und lassen ihn teilnehmen am Leben der Tiere in freier Wild­bahn. Sie sollen auch auffordern hinauszugehen, um ähnliche Land­schaftsstimmungen zu erleben, wie die im Buch gezeigten Aufnahmen.

    So möge dieser Bildband das Interesse vieler Naturliebhaber, Heimatfreunde und auch solcher finden, die sich beruflich mit dieser Thematik befassen.

    Hans Dieter Heimig
  • 225 Fotos eines Naturfotografen
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Extra grosses Format
Seitenzahl 160
Altersempfehlung 8 - 99
Erscheinungsdatum 15.11.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783939829263
Verlag Ratio-books
Maße (L/B/H) 28,4/24,2/2 cm
Gewicht 1274 g
Abbildungen mit 225 Fotosgrafien
Auflage 1. Auflage
Fotografen Georg Blum
SPECIAL (Extra grosses Format)
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