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Der Weizen gedeiht im Süden

Ein Atomkrieg hat das Leben in der nördlichen Hemisphäre vernichtet. In einem hochtechnisierten Bunker in den Schweizer Alpen hoffen 300 Überlebende auf eine Zukunft. Doch Getreidepest und ein soziopathischer Killer nehmen dem Bunker die Lebensgrundlagen. Verzweifelt wagt Dr. Oliver Bertram zusammen mit seiner Tochter und einer kleinen Gruppe die gefährliche Flucht hinaus in den nuklearen Winter. Ihr Ziel ist Afrika, der einzige Ort, an dem menschenwürdiges Leben noch möglich scheint. Eine lange Reise durch einen lebensfeindlichen Kontinent liegt vor ihnen, die die Flüchtlinge nicht ohne Opfer hinter sich bringen können.

Erik Schulz engagiert sich in der Organisation der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges. Seine Expertise für Bunkeranlagen und die Folgen nuklearer Katastrophen sorgt dafür, dass seine Geschichte erschreckend authentisch wirkt.
Portrait
Erik D. Schulz arbeitet als Allgemeinmediziner und Schriftsteller in Berlin. Besonderen Wert legt er auf realitätsnahe Bezüge mit gründlich recherchierten Fakten, vor allem aber auf Spannung und Unterhaltung durch eine intensive, emotionale Zeichnung seiner Romanfiguren. Schulz ist es ein Anliegen, mit seinem neuen Roman "Der Weizen gedeiht im Süden" auf die zunehmende Gefahr eines Atomkriegs hinzuweisen.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 411 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783862827381
Verlag Acabus Verlag
Dateigröße 1261 KB
Verkaufsrang 42509
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spannender postapokalyptischer Roman
von annlu am 22.05.2020

Ein Atomkrieg hat große Teile der Welt unbewohnbar gemacht. Europa ist radioaktiv verseucht und erlebt einen neue Eiszeit. In einem Bunker in der Schweiz konnten sich einige retten, sehen sich nun aber unter der Herrschaft eines despotischen Firmenchefs wieder. Als herauskommt, dass die Wasserversorgung des Bunkers verseucht ist... Ein Atomkrieg hat große Teile der Welt unbewohnbar gemacht. Europa ist radioaktiv verseucht und erlebt einen neue Eiszeit. In einem Bunker in der Schweiz konnten sich einige retten, sehen sich nun aber unter der Herrschaft eines despotischen Firmenchefs wieder. Als herauskommt, dass die Wasserversorgung des Bunkers verseucht ist, plant eine Gruppe die Flucht. Unter der Führung des Sicherheitschefs Hämmerli finden sich drei Familien wieder, die lieber den schrecklichen Außenbedingungen trotzen, als im Bunker langsam an der Strahlenkrankheit zu sterben. Der erste Teil bringt den Leser in den schweizer Bunker. Hier sind es die Sicherheitsleute und ihr Chef, die durch einen Mord aufgerüttelt werden. Bald schon wird auch der ehemalige Psychiater und nun Zuständige für den Weizenanbau Oliver in die Sache verwickelt. Er übernimmt ab da an den Großteil der Erzählung. Mit seiner Tochter Annabel schließt er sich den Flüchtigen an. Dazu muss aber erst einmal ein Weg aus dem Bunker gefunden werden, da der Führer der einzige ist, der einen Zugangsschlüssel zu den Türen hat. Die Flucht führt die Gruppe durch die Alpen, wo sie nicht nur den Schneemassen trotzen müssen. Die Bedingungen draußen sind härter als gedacht. Die anderen Überlebenden auf die sie treffen sind meist nicht freundlich gestimmt. Die feindliche Umgebung lässt manche Schlüsse zu, was in der Zeit, die sie im Bunker verbracht haben, passiert ist. Nicht alle, die die Flucht angetreten haben, schaffen es auch heil weiterzukommen. Tot und Elend begleiten ihren Weg nach Afrika. Zudem müssen sich alle erst einmal mit der neuen Welt auseinandersetzen und mit dem schlechten Gewissen, überhaupt überlebt zu haben und nun manchen Situationen gegenüber hilflos zu sein. Die Geschichte erzählt die Flucht und den Weg in ein neues Leben einer Gruppe von Überlebenden in einer Welt, die sich radikal verändert hat. Vieles ist nicht neu erdacht, dafür aber erschreckend realistisch. Schon der Auslöser für den Krieg – ein eskalierter atomarer Konflikt zwischen den USA und China klang in meinen Ohren vertraut. Mitgenommen haben mich auch die Beschreibungen eines Flüchtlingslagers, da ich befürchte, dass die Bedingungen nicht so sehr von Fantasie zeugen, wie ich mir wünschen würde. Nicht nur hier schwang ein Hauch von Gesellschaftskritik mit, der nicht deutlich angesprochen wird, dennoch bei mir angekommen ist. Fazit: Ich habe mit den Bunkerflüchtigen von Beginn an mitgefiebert und ihren Weg mit Schrecken aber auch Hoffnung mitverfolgt.

Der Kampf ums Überleben!
von Tine_1980 am 07.05.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Ein Atomkrieg hat das Leben in der nördlichen Hemisphäre vernichtet. Dr. Oliver Bertram hat es zusammen mit seiner Tochter Anabell in einen hochtechnisierten Bunker in der Schweiz geschafft. Doch Getreidepest und ein soziopathischer Killer nehmen den Bunker die Lebensgrundlagen. So beginnt eine kleine Gruppe die gefährliche Fluc... Ein Atomkrieg hat das Leben in der nördlichen Hemisphäre vernichtet. Dr. Oliver Bertram hat es zusammen mit seiner Tochter Anabell in einen hochtechnisierten Bunker in der Schweiz geschafft. Doch Getreidepest und ein soziopathischer Killer nehmen den Bunker die Lebensgrundlagen. So beginnt eine kleine Gruppe die gefährliche Flucht hinaus in den nuklearen Winter. Ihr Ziel ist Afrika, denn dort soll ein Leben noch möglich sein. Eine lange Reise durch einen verwaisten, aber nicht ungefährlichen Kontinent liegt vor ihnen. Ein dystopischer Roman, der gar nicht so weit hergeholt ist, denn so was kann leider viel zu schnell gehen. Das Buch teilt sich in 3 Teile und beginnt nach der Katastrophe im Bunker. Zuerst scheint alles gut durchdacht, doch schon nach kurzer Zeit merkt man, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Die Machthungrigen gehen über Leichen, der Lagerkoller ist überall gegenwärtig und dann kommt die Leiche, das Problem mit dem Weizen und das Wasserproblem hinzu. Wie entscheidet man sich? Im Bunker unter diesen Umständen bleiben, oder mit seiner Tochter nach oben gehen, wo es -25 Grad hat? Doch Oliver entscheidet sich für die kleine Chance zu überleben und dies geht nicht im Bunker. In den weiteren zwei Teilen erlebt man das Überleben außerhalb des Bunkers und ich fand es wahnsinnig gut recherchiert. Der Winter mit all seinen Tücken, die nicht nur bei den Temperaturen vorherrschen, nein auch beim Verstrahlten Schnee, den knappen Essensvorräten und vor allem in anderen Überlebenden. Ich konnte mir die Landschaften, die Suche nach einem Unterschlupf und die Ängste, die in der Gruppe vorherrschten genau vorstellen. Man begleitete die Gruppe nicht nur, nein man war ein Teil davon. Die Charaktere waren vielfältig und realistisch dargestellt. Es war eine bunt gemixte Truppe, die durch den Schnee zog und immer wieder um ihr Leben kämpfte. Im weiteren Geschehen kann man sich die Umstände zu jeder Zeit vorstellen, die Verzweiflung war spürbar und die Ängste jederzeit nachvollziehbar. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, die Kulissen waren phänomenal beschrieben und der Schreibstil war flüssig. Man hat mit den Protagonisten mitgelitten und war über jeden Schritt nach vorn glücklich. Es war beklemmend, sich dies alles vorzustellen und sich selbst in solch einer ausweglosen Lage zu befinden. Und genau diese Gefühle hat der Autor perfekt zum Leser transportiert. Super Unterhaltung, perfekt beschriebene Kulisse und beklemmende Story, die den Kampf ums Überleben nach einem atomaren Krieg zeigt! Genau richtig für Dystopie Fans!

Ein sehr realistischer dystopischer Thriller
von CharleensTraumbibliothek am 05.05.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Das Cover hat mich auf den ersten Blick angesprochen, obwohl es auch recht schlicht ist. Es vermittelt aber so einen Eindruck, dass man schon ahnt, worum es geht. Ich finde es sehr passend zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil von Erik D. Schulz ist leicht verständlich und sehr gut zu lesen. Trotz der ernsten Thematik war er... Das Cover hat mich auf den ersten Blick angesprochen, obwohl es auch recht schlicht ist. Es vermittelt aber so einen Eindruck, dass man schon ahnt, worum es geht. Ich finde es sehr passend zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil von Erik D. Schulz ist leicht verständlich und sehr gut zu lesen. Trotz der ernsten Thematik war er flüssig und ich war schnell in meinem gewohnten Lesefluss. Immer wieder haben sich Bilder in meinem Kopf gebildet, weil er so bildgewaltig schreibt. Das Buch ist in drei Teile unterteilt, beinhaltet aber eine komplette und abschließende Geschichte. Die Story hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen und überzeugt. Es gibt immer wieder spannende, aber auch sehr emotionale Szenen, in denen ich richtig mitgefiebert habe. Zu keinem Zeitpunkt kam es mir langatmig oder schleppend vor - ich wollte einfach immer wissen, wie es weitergeht. Ich finde das ganze Szenario sehr bedrückend, aber durchaus auch realistisch. Es kam zu einem Atomkrieg zwischen den USA und China, bei dem quasi ganz Europa verstrahlt wurde. Das Leben dort ist nicht mehr möglich und die Charaktere versuchen einen Bunker in der Schweiz zu verlassen, um einen vermeintlichen Ort zu finden, an dem das Leben noch möglich ist. Als Protagonisten begleitet man einen Vater namens Oliver. Ich mochte ihn von Anfang an. Er ist sehr authentisch und sympatisch - sorgt sich immer wieder um seine Tochter, die ebenfalls mit ihm im Bunker lebt. Seine Entscheidungen und Handlungsweisen waren immer authentisch und für mich nachvollziehbar. Es gibt eine Vielzahl von weiteren Charakteren, die ich alle ebenfalls sehr authentisch fand. Sie sind alle super ausgearbeitet und haben eine tolle und angemessene Tiefe. Ich möchte das Buch auf jeden Fall allen empfehlen, die auf dystopische Thriller stehen. Fazit: Erik D. Schulz konnte mich mit dem dystopischen Thriller "Der Weizen gedeiht im Süden" von Anfang bis Ende in seinen Bann ziehen. Ich mochte den lockeren Schreibstil, die super ausgearbeiteten Charaktere und die spannende und emotionale Handlung.