Violet

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

Tracy Chevalier

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Beschreibung

England, dreißiger Jahre. Die Abende, an denen Violet mit einer Gruppe ungewöhnlicher Frauen wunderschöne Stickereien für die Kathedrale in Winchester anfertigt, sind der Aufbruch in eine neue Welt. Sie zeigen Violet, dass sie mit ihrem Auszug aus dem mütterlichen Zuhause die richtige Entscheidung getroffen hat. Schnell lernt und schätzt sie die Kunst des Stickens und lässt sich vom Küster Arthur in die Geheimnisse des Läutens der Kirchturmglocken einweihen. Violet gewinnt durch das starke Band der Freundschaft zwischen den Frauen und die wachsende Nähe zu Arthur an Lebensmut und überwindet die Lebenskrise infolge des Ersten Weltkriegs. Und die Kirchturmglocken könnten wahrhaftig ihr neues Leben in Winchester einläuten…

Tracy Chevalier, 1962 geboren, wuchs in Washington D.C. auf. Sie studierte Englisch und arbeitete als Lektorin. „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ ist ihr zweiter Roman,mit dem sie 1999 international bekannt wurde. Tracy Chevalier lebt mit ihrer Familie in London.

Produktdetails

Verkaufsrang 9109
Medium MP3-CD
Sprecher Lisa Marie Shari Böttcher
Spieldauer 700 Minuten
Erscheinungsdatum 27.03.2020
Verlag Steinbach sprechende Bücher
Übersetzer Anne Rademacher
Sprache Deutsch
EAN 9783869744520

Kundenbewertungen

Durchschnitt
73 Bewertungen
Übersicht
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Ein richtig toll geschriebenes Wohlfühlbuch
von einer Kundin/einem Kunden am 03.04.2020
Bewertet: Einband: Paperback

England in den 30er Jahren, viele Männer sind nicht aus dem Krieg zurückgekehrt und für eine unverheiratete Frau ist es nícht einfach in der Gesellschaft. Doch Violet ist eine sehr eigenständige Person, sie möchte dem mütterlichen Zuhause entfliehen, da sie sich dort seit dem Tod ihres Vaters und ihres Bruders nicht mehr wohl fü... England in den 30er Jahren, viele Männer sind nicht aus dem Krieg zurückgekehrt und für eine unverheiratete Frau ist es nícht einfach in der Gesellschaft. Doch Violet ist eine sehr eigenständige Person, sie möchte dem mütterlichen Zuhause entfliehen, da sie sich dort seit dem Tod ihres Vaters und ihres Bruders nicht mehr wohl fühlt. Sie beschließt nach Winchester zu ziehen und dort ein selbstbestimteres Leben zu führen. Durch Zufall trifft sie auf eine Gruppe von Stickerinnen und findet dort schnell ein neues Zuhase und Freundinnen. Chevalier hat eine unglaublich schönen Schreibstil. Die Personen erwärmen mein Herz und ich finde sie alle sehr realistisch und sympathisch. Immer wieder brachten mich Dialoge zum Lachen und man hat als Leser das Gefühl, die Figuren schon ewig zu kennen. Aber nicht nur die Personen sind toll beschrieben, sondern auch die Umgebung und v.a. die Kathedrale in Winchester und die Stickkunst. Eingearbeitet in die Handlung des Romans erfährt man viel über das Sticken, die verschiedenen Techniken und Stoffe aber auch über das Glockenläuten ohne dabei gelangweilt zu werden. Chevalier erschafft in ihrer Geschichte ein wunderbares Gesamtbild aus Figuren, Handlung und bildhaften Umgebungsbeschreibungen. Man hat das Gefühl unter Freunden zu sein. Die Frauenfiguren sind oft sehr selbstbewusst und zeigen, dass sie viel mehr ausmacht als nur der Ehemann und die Kinder. Es werden Lebenswege eingeschlagen, die verpöhnt sind, wovon sich die Frauen jedoch nicht unterkriegen lassen, was ich sehr schön fand. Man könnte zunächst meine, dass es sich hier um einen seichten Frauenroman handelt aber dem ist definitiv nicht so. Chevalier baut auch sehr viele politische Themen wie zB. den Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland oder generell den Krieg in ihre Geschichte mit ein. Durch die Menschen in ihrer Umgebung gelingt es Violet, sich zu entfalten und denkt zunehmend selbstbestimmt über das Geschehen auf der Welt nach. Dabei nimmt sie den Leser mit in ihre Welt und so hat man das Gefühl, selbst diese Entwicklung durchzumachen. Normalerweise greife ich nicht unbedingt zu historischen Romanen doch Chevalier hat eine so tolle Art zu schreiben und den Leser in eine wunderschöne Geschichte abtauchen zu lassen, dass die Seiten wie im Flug vorbeizogen. Es hat unglaublich Spaß gemacht die Geschichte von Violet mitzuverfolgen, man hat die Emotionen aller Figuren richtig gespürt. Chevalier hat ein Buch geschaffen, dass sehr authentisch und lebensnah wirkt und mir viel Freude bereitet und mirgleichzeitig neue Dinge wie zB die Stickkunst und das Glockenläuten nahe gebracht hat, die sonst fernab von meinem Interessenspektrum liegen. Alle die starke Frauenfiguren und ungewöhnliche Lebenswege mögen, denen sei dieses Buch ans Herz gelegt, es wird euch nicht enttäuschen.

Feines leises Portrait der Vergangenheit
von nil_liest am 31.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

‚Violet‘ ist eine Dame, nicht mehr ganz so jung, die durch den ersten Weltkrieg in eine Alterskategorie gehört in der nur noch wenige Männer im heiratsfähigen Alter zur Verfügung steht. Sie findet ihr Glück in den 30er Jahren langsam im englischen Städtchen Winchester, wo sie eine Schreibkraft ist. Nach und nach lernt sie eine k... ‚Violet‘ ist eine Dame, nicht mehr ganz so jung, die durch den ersten Weltkrieg in eine Alterskategorie gehört in der nur noch wenige Männer im heiratsfähigen Alter zur Verfügung steht. Sie findet ihr Glück in den 30er Jahren langsam im englischen Städtchen Winchester, wo sie eine Schreibkraft ist. Nach und nach lernt sie eine kirchliche Stickgruppe kennen, der sie sich anschließt und sich geborgen fühlt. Auch ein gewisser Arthur wird Teil ihres Lebens. Tracy Chevalier hat sich einem historisches Setting gewidmet und zugleich dem Thema Genügsamkeit. Sie erzählt uns das Leben der Violet und wie sie mit den Schwierigkeiten des Lebens umgeht und trotz aller Widrigkeiten ihr Glück im Allerkleinsten sucht und findet. Das steht im Gegensatz zu den meisten Zielen heutzutage, es muss ja meist höher, schneller, weiter oder „seht her wie toll ich bin“-Instagram sein. Der Roman passt in den Zeitgeist des Umdenkens, zum Innehalten und überlegen was wir alles Gutes haben und über was wir uns heute aufregen. Zugleich ist der Roman ein englisches Portrait einer untergegangenen Zeit – einem England das mal war. Die Prüderie, die hochgelobte Ehe, viele aus heutiger Sicht anachronistische Dinge finden hier ihre Erwähnung. Die Kombination macht diesen sehr leise und sachte erzählten Roman doch unterhaltsam. Auf gut 350 Seiten lernen wir eine tolle Frau kennen, die damals ihren Weg gefunden hat! Allerdings darf man keinen spannungsgeladenen Roman erwarten. Eher eine beruhigende Entspannungslektüre.

Eine Frau sucht ihren Weg
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 30.03.2020
Bewertet: Einband: Paperback

In den 1930er Jahren hat die 38jährige Violet den Absprung geschafft und ist aus dem Elternhaus ausgezogen, um ihren persönlichen Freiraum zu erstreiten. Nun muss sie sich noch einen Bekanntenkreis finden… Durch Zufall kommt sie in eine Gruppe von Stickerinnen, die Kissen und weitere Stickereien für die Kathedrale in Winchester ... In den 1930er Jahren hat die 38jährige Violet den Absprung geschafft und ist aus dem Elternhaus ausgezogen, um ihren persönlichen Freiraum zu erstreiten. Nun muss sie sich noch einen Bekanntenkreis finden… Durch Zufall kommt sie in eine Gruppe von Stickerinnen, die Kissen und weitere Stickereien für die Kathedrale in Winchester anfertigen. Violet, die mit ihren 38 Jahren kaum noch die Hoffnung auf einen Ehemann haben kann, trauert immer noch ihrem gefallenen Verlobten nach, der aus dem Krieg nicht mehr nach Hause kam. Mehr schlecht als recht gelingt es ihr, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, nachdem sie nach Winchester gezogen ist. Doch die Faszination für die wunderschönen Stickereien in der Kathedrale lassen sie den Anschluss an die Gruppe der Stickerinnen suchen und finden. Dies ist tatsächlich ihr Durchbruch in ein neues gesellschaftliches Leben, denn hier entwickeln sich Freundschaften, die auch mal eine Krise durchstehen können. - Mir wollte die Geschichte allerdings nicht so ganz einleuchten, denn ich wollte schon nicht so ganz glauben, dass Violet mit 38 Jahren wirklich eine Zukunft als Stickerin haben sollte, vor allem wenn sie das als Ehrenamt erledigen möchte und gleichzeitig noch gucken muss, wie sie ihren Lebensunterhalt mit einem kargen Lohn bestreiten muss. Dennoch wächst Violet an den Aufgaben, die sie sich gestellt hat: einerseits das Sticken, andererseits die Gestaltung ihrer eigenen Zukunft. Auch wenn ich mir manches nicht so ganz vorstellen konnte, was in der Geschichte erzählt wird, ist es doch eine spannende Erzählung über eine Frau, die in schwierigen Zeiten nach ihrer Zukunft sucht. Ich vergebe 4 von 5 Sternen dafür.


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