Unsere glücklichen Tage

Roman

Julia Holbe

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Beschreibung

Vier Freundinnen und ein Sommer am Meer, der alles für immer veränderte.

Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen einen nicht enden wollenden Sommer an der französischen Atlantikküste. Wie ein Versprechen liegt die Zukunft vor ihnen, so ausgelassen und unbeschwert sind sie, dass sie gar nicht merken, wie das Leben seine Weichen stellt. Als sie sich viele Jahre später wiedersehen, erkennen sie, dass ihre Träume sie noch immer wie eine schicksalhafte Kraft verbinden. Trotz allem, was geschehen ist, seit jenem Abend, als Lenica ihren Freund Sean mitbrachte. Und die unaufhaltbare Geschichte ihren Lauf nahm...

Julia Holbe erzählt von den wirklich wichtigen Dingen des Lebens: von Liebe und Freundschaft, Schuld und Verrat, von Zufall und Schicksal und davon, dass wir die Vergangenheit immer nur so erinnern, wie wir sie haben wollen.

Julia Holbe, Jahrgang 1969, ist Luxemburgerin. Sie lebt in Frankfurt am Main und in der Bretagne. Zwanzig Jahre arbeitete sie als Lektorin für internationale Literatur im S. Fischer Verlag. »Unsere glücklichen Tage« ist ihr erster Roman.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783641249373
Verlag Random House ebook
Dateigröße 3679 KB
Verkaufsrang 56

Kundenbewertungen

Durchschnitt
41 Bewertungen
Übersicht
22
12
3
4
0

Keine Empfehlung
von einer Kundin/einem Kunden aus Adelheidsdorf am 25.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für mich ein unrunder, unausgewogener Sprachstil, dachte zunächst, der Roman hätte in der Übersetzung jeglichen Charme eingebüßt, aber konnte keinen Hinweis auf eine Übersetzung finden. Hatte nach den Besprechungen etwas im Stile Daniela Kriens erwartet. Plattitüden werden aneinandergereiht und der Inhalt der Geschichte mag für ... Für mich ein unrunder, unausgewogener Sprachstil, dachte zunächst, der Roman hätte in der Übersetzung jeglichen Charme eingebüßt, aber konnte keinen Hinweis auf eine Übersetzung finden. Hatte nach den Besprechungen etwas im Stile Daniela Kriens erwartet. Plattitüden werden aneinandergereiht und der Inhalt der Geschichte mag für 14jährige Ferienlagerteenies spannend sein...

Ein leichter Sommerroman
von Circlestones Books Blog am 15.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Es war so unsagbar heiß gewesen an diesem letzten Tag, an dem wir uns alle das letzte Mal gesehen hatten. In diesem einen Sommer. Diesem nicht enden wollenden Sommer am Atlantik.“ (Zitat Seite 12) Inhalt Jedes Jahr verbringen sie im Sommer zwei Monate an der französischen Atlantikküste im Landhaus von Elsa’s Eltern: die Fre... „Es war so unsagbar heiß gewesen an diesem letzten Tag, an dem wir uns alle das letzte Mal gesehen hatten. In diesem einen Sommer. Diesem nicht enden wollenden Sommer am Atlantik.“ (Zitat Seite 12) Inhalt Jedes Jahr verbringen sie im Sommer zwei Monate an der französischen Atlantikküste im Landhaus von Elsa’s Eltern: die Freundinnen Elsa, Marie und Fanny. Die vierte im Bunde ist Lenica, die in diesem Ort lebt, ein phantasievoller Wirbelwind. Sie sind jung, unbeschwert und voller Pläne. Doch dann kommt der Sommer, in dem Lenica ihren Jugendfreund Sean mitbringt und nach dem Ende dieser Sommerferien sehen sie einander nicht wieder. Viele Jahre später trifft Elsa zufällig Marie und dann auch Fanny, und sofort ist die alte Vertrautheit wieder da. Sie beschließen, noch einmal in das alte Haus am Atlantik zu fahren. Nur Lenica fehlt, die vor Jahren verstorben ist. Dafür trifft überraschend Sean ein … Thema und Genre In diesem Frauenroman geht es um eine besondere Frauenfreundschaft, unbeschwerte Sommertage und Zukunftspläne, schicksalhafte Wendungen, Entscheidungen und verdrängte Erinnerungen. Charaktere Es sind unterschiedliche Frauen, doch auch die Jahre, in denen sie keinen Konakt hatten und ihr eigenes Leben mit Familie und Karriere gelebt haben, können nichts an ihrer Verbundenheit ändern. Sie akzeptieren, was sie waren und was aus ihnen geworden ist. Marie ist offen und geerdet, Fanny ist ruhig und doch präsent. Elsa ist sehr intensiv in ihren Gefühlen und verliert manchmal den Überblick, Ich-bezogen sieht sie nur ihre eigene Befindlichkeit. Ihre Freundinnen stört das nicht, mich als Leserin schon. Handlung und Schreibstil Die Gegenwart wird chronologisch geschildert, doch unterbrochen von zahlreichen Rückblenden, welche die Ereignisse des letzten gemeinsamen Sommers erzählen. Offen ist die Frage, warum Elsa damals den Kontakt abgebrochen hat, buchstäblich aus dem Leben der Freundinnen verschwunden ist. Durch die Schilderung der Vorfälle in diesen besonderen Sommer in der Vergangenheit, teilweise aus aus unterschiedlichen Sichtweisen, ergeben sich langsam die Antworten. Der Schreibstil ist locker, schildert vergnügte Sommertage, das Meer, die Natur, das gemeinsame, fröhliche Genießen. Teilweise vermisse ich einen deutlicheren Unterschied in der Schilderung der nun längst erwachsenen Frauen im Gegensatz zu ihrem sorglosen jungen Ich. Fazit Ein lockerer, leichter Frauenroman über unbeschwerte Sommertage, Freundschaft und Erinnerungen, denen man sich stellen sollte, um nicht das eigene Leben zu verträumen.

Zu oberflächlich, vorhersehbar und pathetisch…
von Susanne Probst aus Ulm am 15.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zwei Freundinnen, Elsa und Marie, treffen sich nach Jahren zufällig in einem Café in ihrem Heimatort Luxemburg wieder. Sie verbringen Zeit miteinander, plaudern über Vergangenes und Gegenwärtiges und beschließen schließlich, Fanny aufzusuchen, die vor langer Zeit die Dritte im Bunde war. Die drei waren von der Schulzeit b... Zwei Freundinnen, Elsa und Marie, treffen sich nach Jahren zufällig in einem Café in ihrem Heimatort Luxemburg wieder. Sie verbringen Zeit miteinander, plaudern über Vergangenes und Gegenwärtiges und beschließen schließlich, Fanny aufzusuchen, die vor langer Zeit die Dritte im Bunde war. Die drei waren von der Schulzeit bis ins Studium hinein beste Freundinnen und haben sich zwischenzeitlich aus den Augen verloren. Sie waren ein dreiblättriges Kleeblatt, zu dem später eine vierte junge Frau stieß: Lenica, die im alljährlichen Sommerdomizil des Trios lebte und die inzwischen bereits verstorben ist. Der Roman wird aus Sicht der Ich-Erzählerin Elsa erzählt, bei der das Treffen mit Marie viele Erinnerungen auslöst. Sie denkt an die Sommerferien, in denen aus dem dreiblättrigen Kleeblatt ein vierblättriges wurde, weil die flippige, faszinierende und geheimnisvolle Lenica dazustieß. Sie schwelgt in vergangenen gemeinsamen Erlebnissen, erinnert sich daran, dass Lenica eines Tages den attraktiven und anziehenden Sean „anschleppte“ und spürt noch immer die gleichermaßen besonderen wie zerbrechlichen Verbindungen zu Lenica und Sean. Sie erinnert sich an den Sommertag, an dem sich die vier Freundinnen und Sean zum letzten Mal gesehen hatten und an den Tag, als sie vom Tod Lenicas erfuhr. Das Treffen der drei Frauen in Luxenburg führt dazu, dass sie ein gemeinsames Wochenende planen. Und zwar genau dort, wo sie früher wochenlang ihre Sommerferien zu viert verbracht hatten: im Ferienhaus von Elsas Eltern in der Bretagne. Der Roman ist sommerlich leicht, aber unter‘m Strich leider zu seicht. Erstaunlich war für mich, dass mein zunächst positiver Eindruck von dem Buch sich unerwartet und schlagartig änderte. Zunächst war ich sehr angetan und neugierig, weil ein dem Werk vorangestelltes Zitat von Tom Waits Tiefgründigkeit versprach. Mir gefielen anfangs auch Sprache und Stil. Aber dann kippte es. Es wird teeniehaft romantisch und verklärt bis schwülstig, klischeehaft und allzu vorhersehbar. Was man zu Lesen bekommt, wirkt bemüht. Bemüht um Tiefgründigkeit. Was dabei herauskommt, wirkt oft ungelenk und langweilig. Alles wirkt zu pathetisch und ist zu bedeutungsschwanger. Die Ich-Erzählerin ist mir zu selbstbezogen. Es geht immer nur um ihre Sicht der Dinge und um ihre Gefühle und Erinnerungen. Anderes wird kaum fokussiert und beleuchtet. Und dabei bläht sie Alltäglichkeiten und Nichtigkeiten auf. Die Frauen, v. a. Elsa, inzwischen in ihren Fünfzigern, wirken auf mich nicht altersentsprechend, sondern pubertär. Manches wirkt fragwürdig oder unglaubwürdig, oft wird man mit unnötigen Wiederholungen konfrontiert, das Ganze ist ziemlich vorhersehbar und der Tiefgang fehlt. Zu guter Letzt möchte ich noch anmerken, dass mir die Landschaftsbeschreibungen gefielen. Man kann sich die Umgebung, das Treiben auf den Märkten und auch die Personen richtig gut und bildlich vorstellen. Mir ist klar, dass dies eine harte Rezension ist. Aber sie entspricht meinen Gefühlen und Eindrücken. Es wird sicher Leser geben, die ihren Gefallen an dem Buch finden. Ich war offen für den Roman, aber er konnte mich einfach nicht erreichen.

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