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Mein Name ist Monster

»Ich habe beschlossen, sie Monster zu nennen. Sie soll eine Kämpferin werden, sie soll überleben, und so wird mein Name mit ihr überleben. Ich werde ihr beibringen, wie man das Land bestellt. Ich werde ihr meine Sprache beibringen, damit sie mich und die Welt versteht. Ich werde ihre Mutter sein und sie mein Monster.«

Während ihre Eltern starben und die letzten sicheren Städte zerstört wurden, hat eine junge Frau im Saatguttresor im arktischen Spitzbergen ausgeharrt und die Welt gemieden. Doch dort kann sie nicht bleiben. Auf ihrer Reise nach Süden wird sie an die Küste Schottlands angespült - und trifft auf ein verwildertes Mädchen. Für die beiden letzten Überlebenden einer versunkenen Welt ist es die Hoffnung auf einen Neuanfang. Doch wie soll man seinen Weg fortsetzen, wenn es kein Zuhause mehr gibt? Wie soll man ohne Wurzeln wieder wachsen? Wie neues Leben säen einzig unter Frauen?
Portrait

Katie Hale hat sich als Lyrikerin in ihrem Heimatland bereits einen Namen gemacht. Die Gedichtbände der jungen Britin wurden mit diversen Preisen ausgezeichnet, darunter der Jane Martin Poetry Prize and der Ware Poetry Prize. Ihr Musical »The Inevitable Quiet of the Crash« wurde 2017 beim Fringe Festival in Edinburgh uraufgeführt und gefeiert. Im gleichen Jahr wurde sie für das renommierte Mentorenprogramm »WriteNow« von Penguin Random House ausgewählt. Inspiriert von den Klassikern »Robinson Crusoe« und »Frankenstein« und fasziniert von den existentiellen Fragen um Schöpfertum, Menschlichkeit und Einsamkeit, entstand dort ihr Debütroman »Mein Name ist Monster«. Hale lebt in Cumbria, England.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783104911403
Verlag Fischer E-Books
Originaltitel My Name is Monster
Dateigröße 1155 KB
Übersetzer Eva Kemper
Verkaufsrang 45038
eBook
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18,99
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Kundenbewertungen

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5 Bewertungen
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Einfach nur Wow!
von Sonja/Shaaniel aus Niedersachsen am 10.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mein Name ist Monster Autorin: Katie Hale Übersetzerin: Eva Kemper Verlag: S. Fischer Gebundenes Buch mit Schutzumschlag Seiten: 384 Seiten ISBN: 9783103974690 Erscheinungsdatum: 25. März 2020 5 Von 5 Sternen "Absolutes Highlight!" Meine Meinung: Hallo ihr Süßen Ich weiß um ehrlich zu sein nicht so ge... Mein Name ist Monster Autorin: Katie Hale Übersetzerin: Eva Kemper Verlag: S. Fischer Gebundenes Buch mit Schutzumschlag Seiten: 384 Seiten ISBN: 9783103974690 Erscheinungsdatum: 25. März 2020 5 Von 5 Sternen "Absolutes Highlight!" Meine Meinung: Hallo ihr Süßen Ich weiß um ehrlich zu sein nicht so genau wie ich diese Rezension hier schreiben werde. Denn dieses Buch war ein wirkliches Highlight und gleichzeitig einfach nur der reine Horror. Das Buch ist sehr ruhig, sehr leise und zum Teil schon Poetisch, Melancholisch verfasst. Es ist eine Dystopie, über unsere Welt, eine Welt die von einem Virus zerstört wurde und jegliches Leben ausgelöscht wurde. Ich denke ich muss niemanden erklären, das zu Zeiten von Corvid 19, dieses Buch absolut schwer zu lesen war. Doch wenn ihr mich fragt hat Katie Hale ein Meisterwerk geschaffen, wie ich es so noch niemals gelesen habe. Für mich hatte dieses Buch ungefähr die gleiche Sogwirkung wie "Die Farbe von Milch von Nell Leyshon". Es ist eines dieser Bücher das man zur Hand nimmt und wirklich offt wieder zur Seite legen muss, um einfach Luft zu holen und das gelesene zu Verarbeiten. Es war ein Lese Erlebnis und ein Lese Alptraum gleichermaßen, denn die Autorin schafft es so zu schreiben, daß man nicht mehr Atmen kann. Das man die Stille der Welt förmlich spüren kann. Denn unsere Protagonistin "Monster", ist vollkommen alleine auf der Welt, zumindest glaubt Sie dies, bis sie ein Mädchen trifft und dies zu ihrem eigenen "Monster" macht. Fortan ist unsere Protagonistin nur noch als "Mutter" bekannt und das Buch teilt sich in Phase 2 ! Es beginnt eine neue Reise, eine Reise der neuen mit dem Namen "Monster"! Dieses Buch hat mich wahnsinnig fasziniert und absolut zerstört und gleichzeitig hat es auch gut getan es in der jetzigen Zeit zu lesen, denn warum gibt es wohl diese ganzen Regeln zur Zeit? Überlegt es euch einfach mal selbst. Denn genau das was in diesem Buch passiert ist, wollen wir so niemals auf der Welt haben.Und wenn ich dafür auf vieles verzichten muss, einschließlich meiner Freiheit zu Entscheiden, so bin ich willig dies zu tun. Lest dieses Buch und ihr werdet die Welt mit ganz anderen Augen Sehen und das ganze Thema Corvid/Corona ganz anders wahrnehmen. Ich bin sehr froh für diese Erfahrungen, denn dieses Buch hallt sehr lange nach. Vielen Dank dafür. Gruß Sonja/Shaaniel .

eine dystophische Parabel
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 05.04.2020

„Mein Name ist Monster“ ist eine Dystophie. Aber irgendwie ist es auch eine Robinson Crusoe Geschichte. Eine junge Frau überlebt als einzige auf der Erde und hat einen ungebrochenen Lebenswillen. Als sie ein junges Mädchen trifft – fast noch ein Kind – nimmt sie die Kleine unter ihre Fittiche. Sie schwankt zwischen dem Gefühl, d... „Mein Name ist Monster“ ist eine Dystophie. Aber irgendwie ist es auch eine Robinson Crusoe Geschichte. Eine junge Frau überlebt als einzige auf der Erde und hat einen ungebrochenen Lebenswillen. Als sie ein junges Mädchen trifft – fast noch ein Kind – nimmt sie die Kleine unter ihre Fittiche. Sie schwankt zwischen dem Gefühl, die Kleine zu beschützen, und dem Wunsch, sich selbst und ihre Gefühle zu schützen, sollte dem Mädchen etwas zustoßen. Dass äußert sich u.a. darin, dass sie die Kleine Monster nennt und damit ihre ambivalente Beziehung signalisiert. Das Buch schildert den Überlebenskampf der beiden Protagonistinnen. Andere Menschen spielen keine Rolle. Es scheint auch keine Aussicht zu geben, dass noch weitere Überlebend gefunden werden. Die Kommunikation der Darstellerinnen ist anfangs spröde und Monster tut einem fast ein wenig leid. Im Laufe der Geschichte ändert sich das und man merkt, wie die beiden zusammenwachsen. Eigentlich geht es um die großen Fragen des Lebens. Was ist wirklich wichtig fürs Menschsein und fürs Überleben. Wie stark sind Menschen, die in solchen Ausnahmesituationen auf das Minimum an Technik oder Zivilisation zurückgeworfen werden. Einige Fragen bleiben unausgesprochen. Wie soll die Menschheit mit diesen zwei Frauen überleben? Soll sie gar nicht überleben? Darum geht es wohl auch nicht bei diesem Buch. Das merkt man auch daran, dass der Zusammenbruch kaum geschildert und fast nebensächlich ist. Auch die Vergangenheit spielt eine untergeordnete Rolle. Ich habe das Buch in Zeiten von Corona gelesen. Keine Angst, es ist kein depressives Buch. Es macht irgendwie Mut. Der Mensch kann alles überstehen. Das war für mich die wichtigste Botschaft.

Beklemmendes Endzeitszenario
von Sonjalein1985 am 25.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Nach Krieg und Krankheit sind die Menschen vom Antlitz der Erde verschwunden. Nur eine junge Frau hat überlebt. Als sie auf ein Mädchen trifft, beschließt sie es „Monster“ zu nennen, so wie sich selbst. Denn Monster überleben. Doch was soll aus der Menschheit werden, wenn nur noch zwei Frauen übrig sind? Meinung: „Mei... Inhalt: Nach Krieg und Krankheit sind die Menschen vom Antlitz der Erde verschwunden. Nur eine junge Frau hat überlebt. Als sie auf ein Mädchen trifft, beschließt sie es „Monster“ zu nennen, so wie sich selbst. Denn Monster überleben. Doch was soll aus der Menschheit werden, wenn nur noch zwei Frauen übrig sind? Meinung: „Mein Name ist Monster“ ist ein gut gemachter Endzeitroman, in dem das Szenario sowohl glaubwürdig als auch erschreckend ist. Es geht um 2 Frauen, die beide Monster heißen und die ich deswegen nun Monster 1 und Monster 2 nennen werde. Erzählt wird im ersten Teil des Buches von Monster 1, einer jungen Frau, die in einem Saatguttresor überlebt hat. Hier konnte sie abwarten, bis Krieg und Krankheit vorüber sind. In Rückblenden wird berichtet, was genau geschah und was mit der restlichen Menschheit passiert ist. Monster 1 ist hart und taff. Sie war schon immer eine Einzelgängerin, die an Technik herumgebastelt und Knochen gesammelt hat. Anderen Menschen gegenüber war sie nie besonders aufgeschlossen, jedoch hat ihr gerade dies wohl das Leben gerettet. Auf ihrer Reise durch eine einsame Welt trifft sie dann auf ein verwildertes Mädchen, das sie nach sich selbst benennt, damit es ebenso stark wird. Sie selbst wird ab da nur noch „Mutter“ genannt. Monster 2, das Mädchen, hat am Anfang weder Sprache noch Erinnerungen. Mit der Zeit jedoch kommt vieles zurück oder sie lernt es neu. Sie ist neugierig und lebensfroh. Außerdem hat sie eine unschuldige und kindliche Logik. Auf diese Weise sieht sie ihre Umgebung natürlich ganz anders als Mutter. Aus ihrer Sicht wird der 2. Teil der Geschichte erzählt. Jedoch hat sie für vieles keine Worte und so bleiben einige Hintergründe im Dunkeln. Gerade zum Ende hin sind noch viele Fragen offen. Jedoch vermittelt gerade dieser Umstand den Eindruck, dass man einfach gerade einen Lebensabschnitt dieser beiden unterschiedlichen Frauen miterleben durfte. Was nun mit ihnen geschieht oder wie es weitergeht, ist unbekannt, aber trotzdem irgendwie hoffnungsvoll. Ich fand diesen ruhigen und realistisch gemachten Endzeitroman jedenfalls sehr unterhaltsam. Es ist mal was ganz anderes, denn es geht einzig ums Überleben und die Verbindung zweier Frauen untereinander. Und dabei kommt dieses Buch mal ganz ohne Zombies und Co. aus. Fazit: Beklemmendes Endzeitszenario, glaubwürdig und ruhig erzählt.