Glanz der Ferne

Teil 3 der Berlin-Trilogie.

Berlin Iny Lorentz Band 3

Iny Lorentz

(75)
Hörbuch (CD)
Hörbuch (CD)
19,99
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

10,99 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

19,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

1897: Theodor von Hartung hat die Fabrik von seinem Vater übernommen. Doch dort läuft es wirtschaftlich nicht gut und der alte Streit zwischen den Familien droht wieder zu entfachen. Auch Gundas Tochter Victoria rebelliert. Seit ihr Vater ihr vorgeworfen hat, schuld am Tod ihrer Mutter im Kindsbett zu sein, will sie aus ihrem Leben ausbrechen. In dieser Situation freundet sich Vicky mit einer Frau an, nichtsahnend, dass diese Frau nur ein Ziel kennt: den Untergang von Vickys Familie ...

Iny Lorentz ist ein Synonym des Autorenehepaares Ingrid Klocke und Elmar Wohlrath, die historische Romane schreiben. Ingrid Klocke wurde 1949 in Köln geboren, machte nach der Schule eine Ausbildung zur Arzthelferin und holte ihr Abitur auf der Abendschule nach. Danach wollte sie Medizin studieren, musste aufgrund mangelnder finanzieller Reserven aber abbrechen und sich neu orientieren. Dann ließ sie sich zur Programmiererin ausbilden, zog nach München und arbeitete in einer großen Versicherung als EDV- Spezialistin. Dort lernte sie ihren Mann Elmar Wohlrath kennen. Er stammt aus Franken und wuchs auf in einem kleinen Bauerndorf mit fünf Höfen auf. Beide haben das Interesse und die Begeisterung fürs Schreiben schon früh entdeckt: schon als Schüler begann Elmar zu schreiben, ebenso wie seine Frau Ingrid. Beide veröffentlichten frühe Werke in den Fan- Zeitschriften eines SF- Clubs und wurden vom Verleger angesprochen, ihre Anthologien zu veröffentlichen. Seit 1982 ist das Paar verheiratet und schon früh war für beide ebenfalls klar, dass sie gut zusammen Romane schreiben können. Das erste gemeinsame Buch war ein Kinderbuch, dem mehrere Bücher zu Fernsehserien folgten und schließlich 2003 mit "Die Kastratin" der erste historische Roman erschien. Der große Erfolg unter Iny Lorentz stellte sich mit "Die Wanderhure" von 2004 ein, dem sich mehrere Folgeromane anschlossen. Das Schriftstellerehepaar um Iny Lorentz hat sich seit 2007 aus dem "normalen" beruflichen Alltag in der Versicherung zurückgezogen und die beiden sind nun als freie Schriftsteller tätig.

Meinung der Redaktion Spannend und interessant beschreibt Iny Lorentz in ihren Romanen die Vergangenheit, so dass man als Leser sehr gut eintauchen kann sowohl in die Zeit, als auch in die Perspektiven der Personen. Als Leser verschlingt man die Werke förmlich, weil sie einen so in den Bann ziehen.

Produktdetails

Verkaufsrang 536
Medium CD
Sprecher Anne Moll
Spieldauer 425 Minuten
Erscheinungsdatum 06.03.2020
Verlag Lübbe Audio
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783785781333

Weitere Bände von Berlin Iny Lorentz

mehr

Kundenbewertungen

Durchschnitt
75 Bewertungen
Übersicht
51
15
9
0
0

Glanz der Ferne
von nasa am 06.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Glanz der Ferne ist der Abschluss einer Trilogie von Iny Lorenz. Ich habe bisher kein Buch der Autorin gelesen und kenne ihre Bücher nur von Hörensagen. Vorweg kann ich sagen das man die anderen Bücher der Trilogie nicht gelesen haben muss. Ich bin gut in das Buch rein gekommen und konnte es gut separat lesen. Alles wichtige aus... Glanz der Ferne ist der Abschluss einer Trilogie von Iny Lorenz. Ich habe bisher kein Buch der Autorin gelesen und kenne ihre Bücher nur von Hörensagen. Vorweg kann ich sagen das man die anderen Bücher der Trilogie nicht gelesen haben muss. Ich bin gut in das Buch rein gekommen und konnte es gut separat lesen. Alles wichtige aus den vorgängigen Büchern wurde nochmal kurz erwähnt.  Bei dem Buch handelt es sich um einen historischen Roman der seicht und unterhaltsam ist. Der Schreibstil ist leicht und flüssig dadurch kann man das Buch schnell lesen. Es entführt einen nach einem anstrengenden Tag in eine andere Welt. Man muss nicht groß nachdenken beim lesen, was ab und zu mal ganz angenehm ist.  Die Geschichte kann auch gut als etwas moderneres Märchen durchgehen. Ein ungeliebtes Mädchen, eine böse Stiefmutter, eine sehr liebenswürdige Großmutter, eine Hexe und der Bösewicht sind hier vereint. Und am Ende das große sehr kitschige Ende. Solche Handlungen gab es schon zu Hauf und auch der Fortgang der Geschichte war teilweisen arg vorhersehbar. Auch gab es Stellen im Buch bei denen sich die Protagonisten naiv bzw sehr arglos verhielten. Da das Buch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, weiß der Leser oft mehr als die einzelnen Protagonisten. Ich saß so manches Mal Kopfschüttelnd da und hätte Vicky und Co gerne mal durchgeschüttelt damit sie wach werden. Das nervte mich schon etwas, obwohl es so auf eine gewisse Weise auch spannend war. Denn man wusste nicht wie und ob sich die Protagonisten aus den Fallen befreien können. Es war ein nettes Buch, aber wirklich im Gedächtnis wird es mir wohl nicht bleiben. Mir war es zu sehr auf happy end aus und auch fehlte mir die Entwicklung der einzelnen Protagonisten. Sie sind alle ziemlich gleichbleiben gewesen. Ich glaube man hätte mehr aus dem Buch machen können.

Zu glattes und schnelles Ende, teils nicht nachvollziehbare Handlungen
von Deidree C. aus Altmünster am 26.06.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Um es vorweg zu sagen, ich kenne nur dieses Buch der Trilogie. Denke aber, dass ich die Grundzüge, die Personen und ihr Verhältnis zueinander, ganz gut verstanden habe. So wirklich begeistert hat mich das Buch aber leider nicht. Es ist passagenweise wirklich spannend geschrieben, sodass ich einfach wissen wollte wie es weiter... Um es vorweg zu sagen, ich kenne nur dieses Buch der Trilogie. Denke aber, dass ich die Grundzüge, die Personen und ihr Verhältnis zueinander, ganz gut verstanden habe. So wirklich begeistert hat mich das Buch aber leider nicht. Es ist passagenweise wirklich spannend geschrieben, sodass ich einfach wissen wollte wie es weiter geht. Doch andererseits waren dann Handlungen die mir absolut nicht nachvollziehbar waren. Nur ein Beispiel: die jungen Frauen damals wurden sehr klein gehalten, aber niemand kam auf die Idee Vicky nach dem Revolver zu fragen und ihn ihr abzunehmen. Auch störte mich, dass gewisse Hinweise auf Geschehen in der Vergangenheit bei mehreren Protagonisten, immer wieder erwähnt werden mussten. Einmal, meinetwegen zweimal sind ja ok, aber immer wieder. Der Leser wird sich das ja hoffentlich merken können. Die Entwicklung der Figuren war sehr unterschiedlich. Am deutlichsten, aber auch unlogischten für mich war Reinhold. Viel zu lange als beinahe schwach, gefangen in seiner Verpflichtung seiner Familie gegenüber, wird er zum Schluss plötzlich über Nacht zum tatkräftigen Mann der weiß was zu tun ist. Das war mir dann doch zu radikal. Der Schluss war von der Idee her gut. Die Umsetzung dennoch sehr glatt. Der Plan geht auf, mit nur einer kleineren Panne, ohne Überraschung. Die Grundidee hat mir wirklich gefallen, auch dass die Familie Zusammenhalt und Liebe spüren lässt. Der Schreibstil ist meistens angenehm zu lesen und stellenweise auch spannend, doch auf den Titel „Glanz der Ferne“ bin ich in der ganzen Geschichte nicht gekommen. Denn die Ferne war bis zum Schluss ja kein Thema und dann auch nur Notlösung. Für einen historischen Roman ist er leicht zu lesen und unterhaltsam. Geschichtliches wird eingearbeitet und auch im Nachwort zusammengefasst. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar und ein Personenverzeichnis.

Abschluss mit wenig Glanz
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 23.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wenn man Iny Lorentz auf dem Cover liest, erwartet man spannende historische Geschichten mit starken Charakteren vor der Kulisse ereignisreicher Epochen. So auch hier: Glanz der Ferne ist der Abschluss einer dreiteiligen Familiensaga um die Fabrikantenfamilie von Hartung. Leider kenne nicht die beiden ersten Romane, was mich abe... Wenn man Iny Lorentz auf dem Cover liest, erwartet man spannende historische Geschichten mit starken Charakteren vor der Kulisse ereignisreicher Epochen. So auch hier: Glanz der Ferne ist der Abschluss einer dreiteiligen Familiensaga um die Fabrikantenfamilie von Hartung. Leider kenne nicht die beiden ersten Romane, was mich aber bei der Lektüre dieses dritten Teils nicht gestört hat, denn ich konnte gut in die Geschichte starten. Im Zentrum der Geschichte, die sich über einen Zeitraum von drei Jahren erstreckt, steht eine neue Generation der von Hartungs. Therese von Hartung mittlerweile Matriarchin eines Familienclans schaut besorgt auf die aktuellen Entwicklungen. Ihr Sohn Theodor ist erfolgreicher Tuchfabrikant, hat aber zunehmend Probleme geschäftlich Fuß zu fassen. Denn unter fadenscheinigen Begründungen werden Preise gedrückt. Wer hinter all den Problemen steht, bleibt lange unklar. Während dessen macht Thereses Lieblingsenkeltochter Victoria von Gentzsch kein leichtes Leben durch. Verschmäht von der eigenen Familie und ihrer Stiefmutter wird Victoria eher unfreiwillig zum Zielobjekt einer böswilligen Intrige gegen die Familie von Hartung. Victoria muss mit ansehen, wie ihr Ruf geschädigt wird. Am Ende muss sie in einem dramatischen Finale um ihr Glück und ihre Zukunft kämpfen… Im Grunde würde es ausreichen, wenn man den Klappentext auf der Rückseite des Romas liest, denn er fast so ziemlich die Handlung zusammen, die mich als Leser erwartet hat. Ich hatte mir aufgrund der renommierten Autoren, und da ich auch andere Romane kenne, erhofft, einen äußerst spannenden und abwechslungsreichen Roman zu lesen. Leider – und das muss ich jetzt nach der Lektüre resümieren – trifft das nicht auf das Finale dieser Trilogie zu. Kurzum: Die Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen oder fesseln. Sie ließ mich persönlich eher etwas zwiegespalten zurück. Das hat mehrere Gründe: Positiv ist zum einen das Cover, das wirklich ansprechend gestaltet ist und schon erahnen lässt, dass es eine dramatische Geschichte mit einer Frauenfigur im Zentrum werden wird. Zum anderen ist der Schreibstil wirklich angenehm und flüssig. Ich kam schnell in die Geschichte hinein, ohne dass man die Vorgeschichte detailliert kennen muss. Allerdings wirkt er im Vergleich mit anderen Romanen irgendwann auch sehr „einfach“ und „flach“. Und irgendwann habe ich den Anspruch vermisst, aber das ist nur mein persönlicher Leseeindruck. Auf der anderen Seite spricht für die Geschichte, dass es eine schöne Familiengeschichte ist, in der es um Zusammenhalt, Liebe und auch Treue geht, die bis zur letzten Konsequenz verfolgt wird. Wer das mag, wird die Geschichte auf jeden Fall lieben. Auf mich wirkte die Geschichte teilweise zu „gewollt“ konstruiert. Zwar wird dem Leser in den Bemerkungen der Autoren am Schluss erläutert, dass es tatsächlich Ende des 19. Jahrhunderts in der deutschen Gesellschaft zu skandalösen Ausschweifungen und Orgien gekommen ist, die auch zum wesentlichen Baustein in dieser Geschichte werden. Allerdings erschienen mir dann doch die Ereignisse als zu offensichtlich herbeigeführt. Es wird viel zu schnell klar, wer derjenige ist, der seinen Rachefeldzug gegen die Familie von Hartung plant und warum. Das Ganze hat aus meiner Sicht der Spannung nicht gutgetan, weil ich als Leser ständig wusste, was kommt oder es zumindest erahnen konnte. Das dramatische Finale ist dann der einzige Höhepunkt, den man so nicht kommen sieht. Aber auch da gelingt es den Charakteren augenscheinlich sehr unkompliziert und locker aus dem Malheur wieder herauszukommen. Ja, man nimmt sich sogar Zeit, um noch ein Familienfest zu feiern, obwohl die Ereignisse sich dramatisch zu entwickeln drohen. Mein Eindruck: Das war zu einfach. Potenziale einer spannenden, verwickelten Geschichte wurden hier leider verschenkt. Auch hätte ich mir gewünscht, dass man das Thema der geschäftspolitischen Intrigen gegen die Tuchfabrik der Familie von Hartung etwas intensiver beleuchtet. Doch das wurde zu schnell gelöst. Auch die Charaktere sind für mich nicht alle durchgehend glaubwürdig und authentisch. Reinhold z.B. hätte ein spannender Gegenpart zu Victoria werden können, stattdessen wirkte er auf mich auf weite Strecken zu zaudernd, zu schwach und irgendwie immer uneinig mit seinen eigenen Vorstellungen. Hinzu kommen fortlaufende inhaltliche Wiederholungen von Themen, die dem Leser irgendwann eigentlich klar sein müssten, z.B. muss nicht ständig gesagt werden, warum Vicky von ihrer eigenen Familie gehasst wird, auch sie selbst muss es sich nicht immer wieder ins Gedächtnis rufen. Reinhold muss sich nicht ständig in Erinnerung rufen, warum er bei seinem Onkel Wolfgang von Tiedern nicht leben kann und dessen Lebensstil abstoßend findet. Auch bei Therese muss man nicht ständig lesen, warum sie Vicky mehr als alle anderen Enkel und Enkelinnen liebt. Der Autor darf voraussetzen, dass ein Leser sein Buch aufmerksam liest und auch bestimmte Zusammenhänge versteht, die für den Verlauf der Geschichte und die Entwicklung der Charaktere entscheiden sind. Aus meiner Sicht war das nicht nötig. Am Schluss sehe ich mit gemischten Eindrücken auf eine vollgepackte Familiengeschichte, die durchaus viele spannende Momente und Akzente hat, aber dennoch an manchen entscheidenden Stellen zu offensichtlich konstruiert wirkt. Wer eine unterhaltsame Geschichte vor historischem Ambiente lesen möchte, die mit Herzschmerz und Intrigen aufwartet, wird mit „Glanz der Ferne“ voll auf seine Kosten kommen. Mich konnte die Geschichte leider nicht gewinnen. Mein Fazit: Unterhaltsamer Abschluss einer historischen Familientrilogie, der aus meiner Sicht deutlich unter dem erwarteten Potenzial geblieben ist.


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Glanz der Ferne

    • Play/Pause
    • Back
    • Forward
  • Glanz der Ferne

    • Play/Pause
    • Back
    • Forward
  • Glanz der Ferne

    • Play/Pause
    • Back
    • Forward
  • Glanz der Ferne

    • Play/Pause
    • Back
    • Forward
  • Glanz der Ferne

    • Play/Pause
    • Back
    • Forward
  • Glanz der Ferne

    • Play/Pause
    • Back
    • Forward