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Zeit des Glanzes

dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH

Ein prachtvolles Kaufhaus, eine einflussreiche Familie und eine junge Frau zwischen Liebe und Verpflichtung
Eine Familiensaga in Zeiten des Aufruhrs

Würzburg, 1933: Als Katharina von ihrer großen Liebe Joseph ein Eheversprechen erhält, ist sie überglücklich. Doch nach Ausbruch des Krieges flieht Joseph, der Jude ist, aus Angst vor der Verfolgung der NSDAP in die Schweiz. Katharina muss ihren Geliebten schweren Herzens gehen lassen, da ihr Vater als Partei-Mitglied eine solche Verbindung niemals billigen würde. Stattdessen übernimmt sie Josephs Kaufhaus mit dem Vorsatz, es bis zu seiner Rückkehr zu führen. Als sie jedoch durch einen Brief erfährt, dass Joseph in der Schweiz eine andere Frau geheiratet hat, bricht ihre Welt zusammen. Um den Schmerz über den Verlust ihres Geliebten zu stillen, bringt sie das Kaufhaus mit der Hilfe ihrer Schwestern zu neuem Glanz. Doch dann steht Joseph nach dem Krieg plötzlich vor ihrer Tür und fordert das Kaufhaus zurück ...

Erste Leserstimmen
"eine unglaublich bewegende Geschichte über Geheimnisse, Betrug und die Liebe"
"der Roman hat mich tief getroffen und Katharinas Geschichte lässt mich bis heute nicht los"
"die Autorin schaffte es mühelos die einzelnen Beziehungen der Protagonisten so gut darzustellen, dass ich mich direkt in die Geschichte gezogen gefühlt habe"
"unglaublich spannend und mirtreißend"
"die Wendungen haben mich überrascht und ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen"

Weitere Titel dieser Reihe
Zeit des Sturms (ISBN: 9783960876779)
Zeit der Hoffnung (ISBN: 9783960876786)

Über die Autorin

Mila Sommerfeld lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund in einem kleinen Ort bei Würzburg. Mit der Trilogie Die Schwestern der Kaufhausdynastie wird ihr Debütroman veröffentlicht. Die studierte Betriebswirtin arbeitet als Angestellte im eigenen Betrieb und veröffentlichte bis jetzt Kurzgeschichten in Anthologien.

Portrait
Mila Sommerfeld lebt mit ihrer Familie und ihrem Hund in einem kleinen Ort bei Würzburg. Mit der Trilogie Die Schwestern der Kaufhausdynastie wird ihr Debütroman veröffentlicht. Die studierte Betriebswirtin arbeitet als Angestellte im eigenen Betrieb und veröffentlichte bis jetzt Kurzgeschichten in Anthologien.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.06.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783960875888
Verlag Dp Digital Publishers GmbH
Dateigröße 900 KB
Verkaufsrang 1046
eBook
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Kundenbewertungen

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Erster Band der Trilogie - Katharina
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 14.07.2019

Das Cover zeigt eine junge Frau vor einer Villa mit großem Garten. Es passt perfekt zum Inhalt. Der vorliegende Band ist der erste einer Trilogie der Schwestern der Kaufhausdynastie. Diese Bezeichnung führt ein wenig in die Irre, denn Katharina, die älteste Schwester, erwirbt das Kaufhaus von Joseph Weiß und stellt ihre beide... Das Cover zeigt eine junge Frau vor einer Villa mit großem Garten. Es passt perfekt zum Inhalt. Der vorliegende Band ist der erste einer Trilogie der Schwestern der Kaufhausdynastie. Diese Bezeichnung führt ein wenig in die Irre, denn Katharina, die älteste Schwester, erwirbt das Kaufhaus von Joseph Weiß und stellt ihre beiden Schwestern zu einem späteren Zeitpunkt ein. Mila Sommerfeld schreibt einen gut lesbaren und flüssigen Stil. Sehr gut, bildhaft und liebevoll wird die Stadt Würzburg beschrieben. Auch der schreckliche Bombenangriff, der 1945 Würzburgs Innenstadt zerstörte, ist sehr realistisch geschildert. Mila Sommerfeld kann schreiben. Deshalb finde ich es sehr schade, dass die Autorin sich entschlossen hat, den drei Schwestern jeweils einen eigenen Band zu widmen. Diese Entscheidung hat zur Folge, dass vieles an der Oberfläche bleiben muss, um nicht zu viel aus den folgenden Bänden vorwegzunehmen. Damit fehlt den Protagonisten die Tiefe, auch und vor allem Katharina, deren Entscheidungen in meinen Augen nicht immer nachvollziehbar sind. Dies betrifft insbesondere das Ende dieses Bandes. Größere Zeitsprünge verhindern ebenfalls, dass mehr Tiefe entsteht, weil viele Ereignisse nur kurz erwähnt werden. Viele Fragen, die sich mir im Verlauf der Lektüre gestellt haben, bleiben unbeantwortet - zumindest noch. Vielleicht erschließt sich manches, wenn Sophia und Marias Geschichten ebenfalls erzählt sind. Die Idee zu dieser Trilogie gefällt mir außerordentlich gut, die Umsetzung leider weniger. Fazit: eine gute Idee, die eine bessere Umsetzung verdient.

Was haben die Liebe und Krieg gemeinsam
von einer Kundin/einem Kunden am 04.07.2019

Das Cover weist durch die Kleidung der Frau auf den Beginn des letzten Jahrhunderts. Im Hintergrund scheint eine Landschaft auf. Der Schriftzug ist blasslila unterlegt. Die Story verbindet eine fiktive Liebesgeschichte mit historischen Fakten. Würzburg 1933: Katharina Wagner hat gerade den jüdischen Kaufhausbesitzer Joseph We... Das Cover weist durch die Kleidung der Frau auf den Beginn des letzten Jahrhunderts. Im Hintergrund scheint eine Landschaft auf. Der Schriftzug ist blasslila unterlegt. Die Story verbindet eine fiktive Liebesgeschichte mit historischen Fakten. Würzburg 1933: Katharina Wagner hat gerade den jüdischen Kaufhausbesitzer Joseph Weiß näher kennengelernt, als das aufstrebende Naziregime der aufkeimenden Liebe ein vorschnelles Ende beschert. Da die Familie Weiß in Schweiz gehen will, kauft Katharina ihm sein Kaufhaus kurzentschlossen ab. Sie verspricht es in seinem Sinne weiterzuführen. Der Abschied und die Trennung fällt den Beiden zunächst schwer. Die wenigen Briefe, können die Sehnsucht nicht stillen. Beide leben von der Hoffnung einander wiederzusehen. Dann erhält Katharina einen Brief, der alles verändert. Joseph hat geheiratet! Jetzt wendet sich Katharina Edgar zu. Er ist Buchhalter im Kaufhaus. Die Beiden werden ein Paar. Der 2. Weltkrieg bringt bringt Leid und Sorge ins Land. Jetzt schließt sich die Familie Wagner zusammen. Dieser Zusammenhalt ist das zentrale Thema des Buches. Leider sind die Wendungen und Konsequenzen, die sich daraus ergeben nicht immer klar dargelegt, sodaß der Leser auf seine Phantasie angewiesen ist. Andere Aspekte werden dafür zerredet. Festzuhalten bleibt, dass die drei Schwestern durch das Kaufhaus ihr Auskommen haben. Das Ende der Liebesgeschichte ist leider ein wenig abrupt und nicht überzeugend. Frau Sommerfeld schreibt einen flüssigen Stil, der von gewaltigen Bildern durchzogen ist. Die historischen Fakten und ihre Konsequenzen sind gut recherchiert und ausgeführt. Sie bieten einen Einblick in eine Zeit, die zu unserer Geschichte gehört. Die verschiedenen Charaktere sind authentisch und lebensecht angelegt. Sympathien und Antipathien wechseln sich ab, weil die Charaktere in ihren Handlungsweisen Ecken und Kanten aufweisen. Das Buch ließ letztlich viele Fragen offen. Das läßt auf eine Fortsetzung hoffen.

In der Liebe wie im Krieg ist anscheinend alles erlaubt...
von Dreamworx aus Berlin am 09.06.2019

1933 Würzburg. Der jüdische Kaufhausbesitzer Joseph Weiß hat sich in Katharina Wagner verliebt, deren Vater gerade der aufstrebenden NSDAP beigetreten ist. Die beiden möchten unbedingt heiraten, doch dazu kommt es nicht, denn die Nazis machen den Juden in Würzburg das Leben zur Hölle. So bringt er sich und seine Eltern in der Sc... 1933 Würzburg. Der jüdische Kaufhausbesitzer Joseph Weiß hat sich in Katharina Wagner verliebt, deren Vater gerade der aufstrebenden NSDAP beigetreten ist. Die beiden möchten unbedingt heiraten, doch dazu kommt es nicht, denn die Nazis machen den Juden in Würzburg das Leben zur Hölle. So bringt er sich und seine Eltern in der Schweiz in Sicherheit, nachdem er Katharina sein Kaufhaus rechtmäßig verkauft hat, damit sie es in seinem Sinne weiterführen kann. Die Trennung fällt den beiden schwer, die versteckt versandten Briefe können ihre Sehnsucht nicht stillen. Sie halten sich einfach daran fest, irgendwann endlich vereint zu sein. Doch nach zwei Jahren erhält Katharina Josephs letzten Brief, in dem er ihr mitteilt, dass er geheiratet hat. Katharina, verletzt und enttäuscht, wendet sich dem Buchhalter ihres Kaufhauses zu und heiratet Edgar nach kurzer Zeit. Die beiden sind sich zwar zugetan, doch die große Liebe ist es nicht. Dann bricht der Zweite Weltkrieg aus, der Katharina, ihren Schwestern und der ganzen Familie alles abverlangt… Mila Sommerfeld hat mit „Zeit des Glanzes“ einen unterhaltsamen Roman vorgelegt, der den Leser mitnimmt in die dunkelste Zeit deutscher Geschichte und ihm durch detaillierte und eindrucksvolle Schilderungen das Leid der damaligen Bevölkerung sehr nahe bringt. Der Schreibstil ist flüssig und bildgewaltig, der Leser lässt sich schnell an Katharinas Seite nieder und begleitet sie 12 Jahre ihres Lebens, wobei er sie sowie ihre Gedanken und Gefühle recht gut kennenlernen darf. Die Machtübernahme der Nazis und deren Praktiken, die Unterdrückung der Bevölkerung, die Sanktionen und das Verschwinden von Freunden, Nachbarn und Familien werden recht eindrücklich beschrieben. Der Zusammenhalt der Familie Wagner ist das zentrale Thema in diesem Roman, der einige überraschende Wendungen zu bieten hat, von denen allerdings viele leider gar nicht weiter ausgeführt werden und dem Leser somit zum Nachteil gereichen. Einiges kann man zwar erahnen, allerdings wird hier einfach zu viel drum herum geredet und nicht mit offenen Karten gespielt. So verpufft der Überraschungseffekt ins Gegenteil und ist nur ärgerlich. Gut verwebt sind die geschaffenen Arbeitsbereiche der Schwestern, die alle auf ihre ganz eigene Art in dem Kaufhaus Fuß fassen. Das Ende wirkt leider konstruiert und unglaubwürdig, was der Liebesgeschichte gar nicht gut tut. Die Charaktere sind sehr individuell angelegt und wirken glaubwürdig und lebensecht. Allerdings schwankt man als Leser zwischen Sympathie und Antipathie, denn oftmals reagieren die Protagonisten nicht gerade anständig. Katharina ist eine selbstbewusste und starke Persönlichkeit, die sich für alle einsetzt und alles zusammenhalten möchte. Dabei merkt sie gar nicht, wie sehr sie von vielen ausgenutzt wird, auch von ihren Schwestern. Oftmals möchte man sie einfach schütteln, damit sie wach wird und die Tatsachen wahrnimmt. Sophie ist künstlerisch begabt, aber auch eine Rebellin. Sie wirkt oftmals großspurig und wie eine Maulheldin. Maria ist anfangs noch sympathisch, doch je länger man sie während der Lektüre kennenlernt, umso verlogener wirkt sie, wenn man ihr auch zugutehalten muss, dass sie sich wahrscheinlich aufgrund einer unglücklichen Liebe so verändert hat. Edgar ist ein großer Junge, der bisher nie Verantwortung übernehmen musste, das überlässt er lieber anderen. Joseph war zu Beginn der absolute Sympathieträger, entwickelt sich dann jedoch zu einem berechnenden und unehrlichen Mann. „Zeit des Glanzes“ lässt sich gut lesen und vereint eine fiktive Familiengeschichte mit historischen Fakten. Die Liebesgeschichte ist zu Beginn bittersüß, die am Ende zur Farce mutiert, was sehr schade ist. Lesenswert, aber leider aufgrund der Mängel nur Mittelmaß, schade.


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