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Porzellankind

Thriller

Ein zutiefst erschütternder Psychothriller.

Ellis ist ein phantasievolles Kind. Leise und einsam bewegt sie sich durch die Villa der Eltern. Denn ihre Mutter erträgt keine Nähe. Und keinen Lärm. Ellis’ Bruder ist ein Schreikind. Sein Gebrüll wird zur familiären Belastung – bis er schließlich für immer verstummt. Was ist geschehen? Schritt für Schritt entwickelt sich zwischen Ellis und ihrer Mutter ein verstörendes Intrigenspiel, bis Ellis erkennt, dass es mehr als eine Wahrheit gibt. Sie beschließt, abzurechnen. Bedingungslos ...
Portrait
Myriane Angelowski wurde 1963 in Köln geboren und ist überwiegend im Bergischen Land aufgewachsen. Nach einem Auslandsjahr in Israel studierte sie Sozialarbeit und arbeitete als Referentin für Gewaltfragen bei der Kölner Stadtverwaltung. Neben ihrer Arbeit als Autorin leitet sie Krimi-Seminare und Schreibworkshops.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 19.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7408-0607-1
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/13,6/2,5 cm
Gewicht 353 g
Verkaufsrang 65520
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Ein erschütternder, schockierender und verstörender Thriller
von Lines Books aus Nentershausen am 22.01.2020

In letzter Zeit wurde ich immer häufiger auf "Porzellankind" aufmerksam. Das Cover finde ich überaus gelungen und auch der Klappentext überzeugte mich vollends. Als ich schließlich die Leseprobe verschlungen hatte musste ich dieses Buch einfach lesen. Meine Erwartungen waren riesig und ich freute mich riesig aufs Buch. Der Ei... In letzter Zeit wurde ich immer häufiger auf "Porzellankind" aufmerksam. Das Cover finde ich überaus gelungen und auch der Klappentext überzeugte mich vollends. Als ich schließlich die Leseprobe verschlungen hatte musste ich dieses Buch einfach lesen. Meine Erwartungen waren riesig und ich freute mich riesig aufs Buch. Der Einstieg ins Buch fiel mir unglaublich leicht denn ich liebe den Schreibstil der Autorin einfach. Sie schreibt einnehmend und fesselnd. Ihr Stil hat was etwas poetisches an sich. Das mochte ich sehr. Auch der Erzählstil des Buches war etwas ganz besonderes. Unterteilt ist das Buch in zwei Teile, davor und danach. Während der erste Teil Ellis Kindheit erzählt und diese in ihrer Phantasiewelt gefangen scheint, ist Ellis im zweiten Teil mittlerweile Leiterin einer Ballettschule und sinnt auf Rache. Ellis ist ein sehr einsames Kind, ihr fehlt die Liebe ihrer Eltern. Das ganze wird noch schlimmer als Ellis Bruder geboren wird, der ein Schreikind ist und den Eltern den letzten Nerv raubt. Nun läuft Ellis erst recht nebenher und wird ignoriert. Doch plötzlich schreit er nicht mehr, er verstummt, für immer.... Selbst Jahre später lebt Ellis immer noch bei ihrer ungeliebten Mutter und mir fiel es schwer das ganze zu verstehen. Ich fragte mich immerzu warum Ellis nicht ihre Mutter verlässt. Beide haben ihre Macken und Verhalten sich sehr merkwürdig. Das Verhältnis der beiden ist angsteinflösend und sehr verstörend. Es gibt zudem noch einen anderen Handlungsstrang der sehr geheimnisvoll war. Das ganze ergab für mich zunächst keinen Sinn doch zum Ende hin fügte sich alles zusammen. Ich weiß gar nicht was ich noch schreiben soll um nicht zu viel zu verraten. Doch dieses Buch hat mich echt beeindruckt. Hier ist nichts wie es scheint, es kommt alles völlig anders als man ahnt. Nicht ohne Grund ist dieser Thriller schonungslos, angsteinflösend und schockierend. Das, meine Lieben, war ganz großes Kino. Ich bin absolut begeistert und geflasht! Klare Lese und Kaufempfehlung! Fazit: Mit "Porzellankind" gelingt Myriane Angelowski ein erschütternder Psychothriller der nervenaufreibender kaum sein könnte. Ein Thriller der bedrückender und verstörender kaum sein könnte! Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

Schonungslos schockierend...was für ein Intrigenspiel
von dreamlady66 am 29.11.2019

(Inhalt, übernommen) Ellis ist ein phantasievolles Kind. Leise und einsam bewegt sie sich durch die Villa der Eltern. Denn ihre Mutter erträgt keine Nähe. Und keinen Lärm. Ellis’ Bruder ist ein Schreikind. Sein Gebrüll wird zur familiären Belastung – bis er schließlich für immer verstummt. Was ist geschehen? Schritt für Schritt... (Inhalt, übernommen) Ellis ist ein phantasievolles Kind. Leise und einsam bewegt sie sich durch die Villa der Eltern. Denn ihre Mutter erträgt keine Nähe. Und keinen Lärm. Ellis’ Bruder ist ein Schreikind. Sein Gebrüll wird zur familiären Belastung – bis er schließlich für immer verstummt. Was ist geschehen? Schritt für Schritt entwickelt sich zwischen Ellis und ihrer Mutter ein verstörendes Intrigenspiel, bis Ellis erkennt, dass es mehr als eine Wahrheit gibt. Sie beschließt, abzurechnen. Bedingungslos ... Zur Autorin: Myriane Angelowski wurde 1963 in Köln geboren und arbeitete mehrere Jahre als Referentin für Gewaltfragen. 2001 machte sie sich als Coach selbstständig, leitet Krimi-Seminare und Schreibworkshops. In den Jahren 2001, 2003 und 2004 erschienen unter dem Pseudonym „Meret Ammon“ ihre ersten Krimi-Kurzgeschichten im Ullstein- und im Fischer-Verlag. 2007 veröffentlichte der Emons-Verlag ihren Debütkrimi „Gegen die Zeit“. Es ist der Auftakt der Kölner Kommissarinnen Lou Vanheyden und Maline Brass. 2009 lösen die beiden Ermittlerinnen in „Tödliches Irrlicht“ ihren nächsten Fall. 2010 schien Myriane Angelowskis Mystery-Thriller „Der Werwolf von Köln“ und 2012 "Finkenmoor", ein stand-allone, der ohne Ermittler auskommt. Mit "Blutlinien" (2013), "Das Haus am Königsforst" (2014) und "Die dunklen Straßen von Köln" (2018) setzte Myriane Angelowski die Reihe um ihr Ermittlerinnen-Team fort. 2019 erschien der Thriller "Porzellankind". Myriane Angelowskis Bücher sind bisher alle im Emons-Verlag erschienen. Die Autorin lebt und arbeitet in Köln. Sie ist Mitglied der „Mörderischen Schwestern“. Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit: Danke an die Autorin für die Zusage sowie den emons-Verlag für Eure schnelle Belieferung, ich freute mich. Myriane Angelowski hat einen schockierenden Thriller geschrieben. Die Geschichte beschreibt die unschöne Kindheit von Ellis, die unter der Gefühlskälte ihrer Mutter gelitten hat. Dieses gestörte Verhältnis hat sich auch im Erwachsenen-Leben nicht verändert. Als dann noch ihr jüngerer Bruder plötzlich verstirbt wird Ellis auch noch mit dem Vorwurf konfrontiert, ihn getötet zu haben. Ellis will nicht das Opfer sein, sie rechnet ab... Die Autorin beschreibt mit diesem aufwühlenden Plot viele Gefühle und tiefe Abgründe der Protagonisten, man ist doch ziemlich schockiert. Eine bedrohliche und düstere Atmosphäre begleiten den Leser. Insofern ist das Buch nicht so einfach zu lesen, aber empfehlenswert, um die Erfahrung zu machen, wie totale Abhängigkeit die Menschen verändern kann...

Fehlende Mutterliebe
von Buecherseele79 am 28.11.2019

Ellis besitzt viel Phantasie und erlebt mit ihrer Freundin Dorothy die tollsten Abenteuer. Doch das Leben ist nicht einfach denn ihre Eltern streiten viel, ihre Mutter braucht viel Ruhe und möchte nie gestört werden, alles muss und hat seine Ordnung und Regel. Doch diese Ordnung und Regel wird ausgehebelt als Ellis Bruder Edua... Ellis besitzt viel Phantasie und erlebt mit ihrer Freundin Dorothy die tollsten Abenteuer. Doch das Leben ist nicht einfach denn ihre Eltern streiten viel, ihre Mutter braucht viel Ruhe und möchte nie gestört werden, alles muss und hat seine Ordnung und Regel. Doch diese Ordnung und Regel wird ausgehebelt als Ellis Bruder Eduard auf die Welt kommt – von Beginn an ein Schreikind welches sich nicht beruhigen lässt...bis eines Tages etwas Schreckliches geschieht.. Alleine der Klappentext und das Cover haben mich sehr neugierig auf diese Geschichte gemacht, ich war gespannt was sich hier verbirgt. Etwas was man schon zig Mal gelesen hat, oder doch etwas Neues, neue Ansätze und Denkweisen? Ich persönlich empfinde dieses Buch als Thriller bzw. Psychothriller, allerdings nicht wie man es womöglich vermuten würde oder lässt, das sei gesagt. Die Autorin spielt nicht mit Blut und großen, psychischen Spielchen, sie lenkt ihren Blick auf andere Dinge, auf die Sichtweisen die womöglich gerne untergehen und zeigt auf, dass es auch zwischenmenschlich zu großen Problemen und einer Eskalation kommen kann. Der Reihe nach. Die Geschichte ist immer in „Davor“ und „Danach“ aufgebaut, das mag zu Beginn etwas verwirrend wirken, in meinen Augen sollte man sich aber nicht zuviele Gedanken darüber machen sondern einfach der Geschichte folgen. Denn sehr schnell ergibt sich aus beiden Zeitepochen auch die Geschichte, die mit Ellis in ihrer Kindheit beginnt. Und sie endet mit Ellis als sie erwachsen ist, aber immer gibt es genügend Einblicke und neue Aufdeckungen die aufzeigen was sich hinter der Villamauer abspielt. Die Stimmung im Ganzen, von der Kindheit bis zum Ende, diese hat die Autorin sehr gekonnt und fast schmerzhaft umgesetzt. Mit Ellis war ich ständig zusammen und bei jedem neuen Ansatz war noch mehr klar und erschütternd. Die Kälte, diese Lieblosigkeit, diese keinen haben der nach einem schaut – dieses Gefühl von kompletter Einsamkeit konfrontierte mich die ganze Zeit in diesem Buch und war somit sehr gefühlsnah umgesetzt. Ellis war mir von Beginn an sehr sympathisch und ich mochte ihre phantasievollen Unternehmungen mit ihrer Freundin Dorothy. Man merkt allerdings dass dieses Mädchen keine Freunde hat, den ganzen Tag auf Zehenspitzen durch die Villa laufen muss, es so keinen der sich um sie kümmert, der sie beachtet oder erzieht. Und Dorothy kann auch sehr gemein, direkt und manchmal angsteinflössend sein. Mit dieser Art Mutter werden wohl viele ihre Probleme haben, denn an Kälte und Egoismus ist diese Frau nicht zu überbieten. Man erlebt hier eine Mutter die sich einen Dreck um ihre Kinder scherrt und ihre Gebrechen für Mitleid aus der Gesellschaft nutzt. Reichtum und Ansehen, mit Menschen spielen – das ist ihre Welt und die übt sie auch auf Teile ihrer Familie aus. Wie „krank“ kann Mutterliebe wirklich sein? Und kann man hier von Mutterliebe überhaupt sprechen? Wer hätte wie und was ändern können, müssen, sollen? Welches Schweigen hat zu welchen Handlungen geführt? Ellis leidet, auf eine Weise die sehr realistisch umgesetzt ist, von Geschichten bzw. wahren Begebenheiten die man schon gehört, gesehen und gelesen hat. Hier leidet ein Mensch und fügt sich selbst Schaden zu, findet keinen eigenen Weg mehr aus der ganzen Misere und sieht keinen Lichtblick. Und die Mutter hat auch ebenso keinerlei Interesse diesen Umstand zu ändern oder einen gemeinsamen Weg zu begleiten. Diese Bedingungslosigkeit von Ellis, ihr Umgang mit den Wahrheiten die ans Licht kommen und was sie daraus mitnimmt, erlebt, fühlt und denkt – die war für mich doch sehr erschreckend, realistisch umgesetzt und hat den Namen Thriller bzw. Psychothriller ebenso verdient. Denn was die Mutter hier betreibt ist herzlos und vor allem geht es an die Psyche was über Ellis deutlich hervorgerufen wird. Ich persönlich finde dieses Buch sehr gekonnt in seiner Thematik umgesetzt und kann es nur empfehlen. Ich bedanke mich bei der Autorin, dem Verlag und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar und die dazu stattgefundene Leserunde.


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