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Die Ärztin: Die Wege der Liebe

Roman

Ricarda Thomasius Band 3

Eine neue Generation.
Eine Welt im Umbruch

Berlin, 1915: Die Millionenstadt ist gezeichnet von den Wirren des Krieges. Während tausende Männer auf dem «Feld der Ehre» ihr Leben verlieren, behandelt die Ärztin Ricarda Thomasius an der Charité junge Arbeiterinnen, die sich unter unmenschlichen Bedingungen in den Munitionsfabriken verletzen. Gleichzeitig droht Ricardas Familienglück zu zerbrechen. Sohn Georg wird an der Front vermisst, das Verhältnis zu Tochter Henny liegt in Scherben, und Nesthäkchen Antonia testet ihre Grenzen aus. Die Ärztin will um ihre Kinder kämpfen, koste es, was es wolle. Doch es gibt Verletzungen, die selbst die Liebe nicht so einfach heilen kann. Als das Schicksal erneut zuschlägt, muss Ricarda sich ihrer Vergangenheit stellen. Dort, wo alles begann…
Portrait

Helene Sommerfeld ist das Pseudonym eines in Berlin lebenden Autoren-Ehepaars. Viele ihrer Romane und Sachbücher waren internationale Bestseller. Auch mit der Historien-Saga um die Ärztin Ricarda Thomasius feierte Helene Sommerfeld große Erfolge. Im Rowohlt Verlag erschienen bereits «Die Ärztin. Das Licht der Welt» und «Die Ärztin. Stürme des Lebens». Band 2 der im Berlin der Kaiserzeit angesiedelten Reihe stand auf Platz 1 der Bestsellerliste.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 576
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27655-2
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,4/5 cm
Gewicht 561 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 443
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Krönender Trilogieabschluss
von Dreamworx aus Berlin am 24.08.2019

1915 Berlin. Der Krieg hat Deutschland weiterhin in seinen Klauen, auch Berlin ist inzwischen eine gebeutelte Stadt. Die Männer verschwinden immer mehr aus dem Stadtbild, weil sie an der Front ihren Dienst tun, so dass die Frauen deren Aufgaben übernehmen müssen. Dazu kommt die Kälte und der Hunger, der die Menschen umtreibt. Di... 1915 Berlin. Der Krieg hat Deutschland weiterhin in seinen Klauen, auch Berlin ist inzwischen eine gebeutelte Stadt. Die Männer verschwinden immer mehr aus dem Stadtbild, weil sie an der Front ihren Dienst tun, so dass die Frauen deren Aufgaben übernehmen müssen. Dazu kommt die Kälte und der Hunger, der die Menschen umtreibt. Die Ärztin Ricarda Thomasius hat nach der Rückkehr aus China ihre Praxis geschlossen und arbeitet nun an der Charité, wo sie sich vor allem um die Geburten und verletzte Frauen kümmert. Die Arbeit lenkt sie aber nur kurzzeitig von den Gedanken an ihre Kinder ab. Ihre Sorge gilt vor allem Sohn Georg, der als Frontsoldat gedient hat und nun als vermisst gilt. Aber auch der Streit mit Tochter Hennie zehrt an ihr, diese lebt nun mit ihrem Ehemann Victor in Amerika und es herrscht Funkstille. Ricardas Jüngste, Antonia, entwickelt sich zu einer recht selbstbewussten und unabhängigen jungen Frau, die im Zoo arbeitet und sich unbedingt ihren Traum als Tierärztin erfüllen will. Ricardas große Hoffnung ist, dass der Krieg endlich ein Ende hat und sie bald wieder mit ihren Kindern vereint ist... Helene Sommerfeld hat mit „Die Ärztin - Die Wege der Liebe" den dritten und finalen Teil ihrer Trilogie um die Ärztin Ricarda vorgelegt, der den beiden Vorgängern an Spannung, Gefühl und historisch wunderbar eingeflochtenem Hintergrund in nichts nachsteht und nahtlos an den zweiten Teil anschließt. Der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch dicht und trumpft mit vielen Gefühlen auf. Der Leser wird sofort wieder an Ricardas Seite katapultiert und folgt ihr als unsichtbarer Schatten, um ihr bei ihrem Wirken über die Schulter zu sehen, während ihre Gedanken- und Gefühlswelt wie ein offenes Buch vor ihm liegen. Die Handlung erstreckt sich von 1914 bis 1920 und wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, wodurch ein wunderbares Komplettbild entsteht und keine Wünsche offen lässt. Die Seiten fliegen regelrecht vorbei aufgrund der abwechslungsreichen Handlung, dem gutgelegten Spannungsbogen und dem exzellent recherchierten historischen Hintergrund, der nahtlos eingewebt wurde. Die Lage in Berlin zu Kriegszeiten und die Not der Bevölkerung werden sehr plastisch dargestellt, man kann den Hunger, die Angst und die Erschöpfung der Menschen fast greifen. Das Buch punktet aber nicht nur mit einer sehr fesselnden Handlung, sondern auch mit einem Personenregister und einem Berliner Stadtplan, der dem Leser gute Dienste leistet, sollte er die Stadt nicht kennen. Die Charaktere sind detailliert und liebevoll ausgearbeitet und in Szene gesetzt. Sie alle besitzen individuelle Eigenschaften, die sie sehr glaubwürdig und authentisch wirken lassen. Dem Leser fällt es von Beginn an leicht, sich in sie hineinzuversetzen und ihre Sorgen und Nöte zu teilen, mit ihnen zu hoffen und zu bangen. Ricarda besitzt große Präsens, sie ist stark, mutig, selbstlos und hilfsbereit, aber nun merkt man ihr das Älterwerden an, was völlig normal und gerade deshalb auch sehr wirklichkeitsnah ist. Schließlich hat sie so einiges erlebt und so manchen Schicksalsschlag erfahren müssen. Das schlägt sich auch in ihrem Verhalten nieder. Der Fokus in diesem Band teilt sie sich deshalb auch mit ihren Töchtern Antonia und Hennie. Antonia kann nicht verleugnen, dass sie Ricardas Tochter ist, denn sie ist genauso zielstrebig und kämpferisch, wie Ricarda es in ihren jungen Jahren war. Aber auch Hennie ist eine starke Frau, die sich einigen Herausforderungen stellen muss, die nicht gerade leicht sind. „Die Ärztin - Die Wege der Liebe" ist der krönende Abschluss einer sehr unterhaltsamen Trilogie, die allesamt als Pageturner durchgehen. Der Leser wird von Beginn an gefesselt und kann sich dem Sog nicht entziehen. Absolute Leseempfehlung für eine wunderbare, gut ausgearbeitete historische Familiengeschichte!

sowohl der Schreibstil wie auch die Umsetzung der Thematik haben mich überzeugt
von einer Kundin/einem Kunden am 23.08.2019

Das Cover hat mich aufgrund der stimmigen Details, die einen ersten gelungenen Eindruck zum Inhalt erahnen lassen, super neugierig gemacht. Wenn ich die Cover der Vorgängerbände angucke, die ich jedoch leider bisher noch nicht gelesen habe, wird ein wunderbarer Wiedererkennungswert sichtbar. So soll es sein ; D. Obwohl ich, w... Das Cover hat mich aufgrund der stimmigen Details, die einen ersten gelungenen Eindruck zum Inhalt erahnen lassen, super neugierig gemacht. Wenn ich die Cover der Vorgängerbände angucke, die ich jedoch leider bisher noch nicht gelesen habe, wird ein wunderbarer Wiedererkennungswert sichtbar. So soll es sein ; D. Obwohl ich, wie schon erwähnt, erst diesen finalen Band gelesen habe, konnte ich mich aufgrund der Schilderungen, die nötiges Wissen vermittelt haben, bereits von der ersten Seite an, voll in die Geschichte hineinversetzen. Der Schreibstil hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mitten ins Geschehen versetzt. Ich war nicht nur Leser, sondern fühlte mich dabei. Das ist sowohl dem flüssigen Erzählstil, wie auch der Darstellung der Charaktere geschuldet. Die Mitwirkenden sind so authentisch, dass man deren Verhalten und Gedankengänge gut und schlüssig nachvollziehen kann. Die Thematik der Zeit von 1914 bis 1920 wurde realistisch rübergebracht, so dass ich mir ein umfassendes Bild davon machen konnte. Mein Fazit: sowohl der Schreibstil wie auch die Umsetzung der Thematik haben mich überzeugt

Dramatisch
von Urte Köhler am 22.08.2019

Dieser dritte Teil der Trilogie über die Ärztin Ricarda Thomasius hat auf 572 Seiten alles zu bieten, was in eine dramatische Saga hineingehört. Fortschrittsdenken und der Kampf gegen bornierte Männer, die das Wissen über - in diesem Falle Medizin - gepachtet zu haben scheinen, kennzeichnet hauptsächlich Ricardas Lebensweg und K... Dieser dritte Teil der Trilogie über die Ärztin Ricarda Thomasius hat auf 572 Seiten alles zu bieten, was in eine dramatische Saga hineingehört. Fortschrittsdenken und der Kampf gegen bornierte Männer, die das Wissen über - in diesem Falle Medizin - gepachtet zu haben scheinen, kennzeichnet hauptsächlich Ricardas Lebensweg und Karriere als Ärztin. Unbeirrt geht sie ihren Weg, mutig und stolz, zu ihren Prinzipien stehend, auch wenn sie damit aneckt und Menschen gegen sich aufbringt. Gegenüber ihrer Familie legt sie das gleiche Verhalten an den Tag, was ihr ebenfalls nicht nur Freunde einbringt. Sie steht abseits der allmächtigen Familie Kögler - die Familie ihres ersten Mannes. Mit drei Kindern von drei verschiedenen Männern ist sie stets darauf bedacht, Familie und ihre Beziehung zu ihren Kindern als oberstes Ziel vor Augen zu haben. Ihr Beruf als Ärztin kommt aber gleich danach, was sie aber nicht daran hindert, ihn für ihre Familie aufs Spiel zu setzen. Am Ende ist es dann die Familie, die an erster Stelle in ihrem Leben steht. Darum herum rangt sich die weitere Handlung gespickt mit Klischees wie Ehebruch, Homosexualität, Abtreibung, Vergewaltigung, Erpressung, Scheidung, Krankheit und Tod. Ziemlich viel für ein Leben, das durch den Willen zu helfen und Leben zu bewahren geprägt ist. Ricarda ist stets auf der Suche nach dem Guten im Menschen, sieht sich aber konfrontiert mit den Abgründen der menschlichen Gesellschaft, die auch vor ihrer Familie nicht Halt machen. Als unglaublich starke Frau schultert sie diese Abgründe erstaunlich kräftig und bewahrt in schwierigen Situationen einen kühlen, klaren Kopf. Dennoch bin ich der Meinung, dass oben aufgezählte Klischees nicht in der Häufung während eines Menschenlebens auf ihn einstürzen. Mal ganz ehrlich: Schon die Auseinandersetzung mit zwei der genannten Dinge, kann ein Leben gehörig aus den Fugen bringen und es so verändern, dass kein Stein mehr auf dem anderen steht. Und alle zusammen inklusive die Überwindung einer tödlichen Krankheit lassen die Heldin am Ende entspannt im Schoß der Familie glücklich sein? Insgesamt aber eine wundervoll ausgedachte Geschichte, voller Dramatik, lebendiger Figuren und stringenter Handlungsweisen. Der Leser kann wunderbar mit fiebern und immer wieder verwundert erfahren, wie sich doch alles zum Guten wendet und die Dinge sich fügen. Das stimmt den Leser sicher am Ende heiter und entlockt ihm ein Gefühl der Dankbarkeit, dass derart viel Dramatik nicht sein eigenes Leben ausmacht.


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